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Titelbeschreibung
"Die Geschichte von Aucassin und Nicolette. Insel-Bücherei Nr. 14. Originaltitel: Aucassin et Nicolete. Übertragen von Paul Hansmann. Nachwort von Manfred Naumann. Nr. 14(1D), Auflage 12 (9. Leipziger Aufl.), Variante 1 nach Sammlung Bresinsky." "Leipzig: Insel-Verlag Anton Kippenberg, Gedruckt von den Druckwerkstätten Stollberg, 1967.". "83 S., Abb., Noten. Fadengehefteter Originalpappband.". "Überzug dunkelgrau/braun, Titelschild aufgeklebt, ohne Sterne, Schrift schwarz, Rahmen rot, Rückenschild aufgeklebt, mit IB-Nr., Signet von Walter Tiemann auf dem Schmutztitel. Frakturschrift. - Ein gutes Exemplar, papierbedingt leicht gebräunt. - Die Noten unserer Ausgabe entsprechen der französischen Handschrift, die sich in der Nationalbibliothek in Paris befindet. Die für den ersten und zweiten Vers angegebene Melodie wiederholt sich für die übrigen Verse bis auf den kurzen Schlußvers, der eine eigene Melodie hat. Die Holzschnitte schuf Fritz Kredel im Stil französischer Schnitte vom Ende des 15. Jahrhunderts. - Aus dem Nachwort: Die zauberhafte Geschichte von der Liebe Aucassins zur schönen Nicolette hat den philologischen Bemühungen, über Wesen und Entstehung der Dichtung zu einem einheitlichen Urteil zu gelangen, bisher widerstanden. Lange Zeit hielt die Forscher das Problem in Atem, woher der unbekannt gebliebene Dichter den Stoff genommen habe, der seiner Erzählung zugrunde liegt. Die einen vermuteten wegen der Ähnlichkeit einiger Motive byzantinischen Ursprung, die anderen witterten arabische Modelle, dritte suchten nach französischen Vorbildern, und wieder andere sahen in dem Werk den einmaligen Geniestreich eines begnadeten Dichters. Ebenso erregte die originelle Form die Gemüter. Die alternierende Verwendung von Vers und Prosa ist in der altfranzösischen Literatur so gut wie einmalig. Der Dichter selbst nannte sein Werk ,Chantefable, das man mit ,Singemär hat übersetzen wollen. ". Anbieter: Bestellnummer: 1254927 Versandkosten: 0.00 EUR |
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