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Titelbeschreibung

Ars Melanchthonica. Band 2. Schriften zur Königlichen Kunst der Alchemie. Übersetzt von Isabelle Nicolas und W. H. Müller.

(Berlin): W. H. Müller / Verlag für hermetische Philosophie. 2002. (neuwertiges Exemplar).

Erste deutsche Ausgabe. Enthält von Suhrawardi die Texte: Die Rede vom purpurnen Erzengel. Vom Schlagen der Flügel Gabriels. Die Beschwörung des Simurgh. Das Vademecum des Liebenden Gottes. Ein Tag mit Sufis. Die Erzählung vom abendländischen Exil. Die Sprache der Ameisen. Von Jabir Ibn Hayyan (lat. Geber) ist enthalten: Das Buch des Ruhmreichen. Von W.H. Müller ist enthalten: Die Lehre der sieben Latifa. "Schihab ad-Din Yahya Suhrawardi (DMG Sihab ad-Din Yahya Suhravardi; geboren 1154 in Suhraward in der persischen Provinz Zandschan; gestorben 1191 in Aleppo), (arabisch) auch as-Suhrawardi, kurz Suhrawardi oder Sohravardi genannt, war ein persischer Philosoph und Mystiker. Er wird oft 'der Getötete' (al-maqtul) oder von seinen Anhängern Scheich al-Ischraq (DMG Saih al-israq 'Meister der Erleuchtung') genannt, um ihn nicht mit den beiden anderen Suhrawardis zu verwechseln, die bei der Bildung der Sufi-Orden und der Systematisierung von Sufi-Lehren eine entscheidende Rolle spielten. (...) Mit seiner Schlussfolgerung, dass neue prophetische Offenbarungen durch mystischen Kontakt mit einem 'aktiven Intellekt' herabkommen würden, verstieß er gegen das islamische Dogma von der abschließenden Sendung des Propheten Mohammed. Nachdem er infolgedessen verhaftet und sein Todesurteil unterzeichnet worden war, wurde er im Alter von 37 Jahren hingerichtet. (...) Die Philosophie Suhrawardis wurde später hauptsächlich von Schia-Philosophen übernommen. Auf diese Weise stellt sie im späten Mittelalter ein wichtiges Element in der persisch-philosophischen Tradition dar. Mullah Sadra von Schiras ist beispielsweise tief von Suhrawardis Gedankengut beeinflusst. Perser, die später nach Indien auswanderten, nahmen die Philosophie der Erleuchtung mit und lehrten sie dort in mystischen, insbesondere auch zoroastrischen Kreisen. Große Anteile dieses Einflusses erkennt man darüber hinaus zum Beispiel bei Mir Damad im 17. Jahrhundert, einem der bedeutendsten Denker und Mystiker der Safawiden-Zeit, der Gott mit Licht gleichsetzt." (Wikipedia). - Weitere Bilder auf Anfrage oder auf unserer Homepage.

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