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Titelbeschreibung
Paoli, Betty, Schriftstellerin (1814-1894):
Eigenh. Brief mit U. Wildbad Gastein, 22. VI. 1880. 2 SS. Gr.-8vo. An einen Baron: "Sie würden mich ungemein verbinden, wenn Sie die Güte hätten, mir den dermaligen Aufenthalt Ihrer Nichte, der Baronin Knorr, anzugeben. Sie schrieb mir im Mai, von Paris aus, daß sie von Anfang Juni an in Stiebar bei Gresten sein werde. Dem gemäß adressirte ich am 14. d. M. einen Brief an sie dahin. Da ich keine Antwort erhielt, muß ich annehmen, daß sie sich noch nicht an dem genannten Ort befindet [...]". - Die uneheliche, aus ärmlichen Verhältnissen stammende Tochter eines ungarischen Adeligen und einer Belgierin war schon in jungen Jahren gezwungen, sich ihren Lebensunterhalt (u. a. als Erzieherin in Rußland und Polen) selbst zu verdienen. 1832/33 veröffentlichte sie erste Gedichte in Prager und Wiener Zeitungen, lebte nach 1835 auch in Wien und war als Sprachlehrerin und Übersetzerin (u. a. von Puschkin und Turgenjew) tätig. Von 1841-43 als Gesellschafterin im Hause des Philanthropen und Schriftstellers Josef Wertheimer lebend, wo sie u. a. Adalbert Stifter, Franz Grillparzer und Nikolaus Lenau kennenlernte, wurde sie anschließend Gesellschafterin im Hause der Fürstin Maria Anna Schwarzenberg. "Nach deren Tod hielt sich Paoli 1849-52 im Ausland auf, war seit 1852 Literatur- und Kunstkritikerin des 'Wiener Lloyd' und der 'Österreichischen Zeitung' in Wien und betätigte sich auch als Burgtheater-Referentin. Zusammen mit ihrer Freundin Ida von Fleischl war Paoli später kunstkritische Beraterin Marie von Ebner-Eschenbachs, von der sie gezielt gefördert wurde? (DBE). - Auf Briefpapier mit schönem, schwarz-gold gepr. Monogramm. - Leicht gebräunt und am oberen Rand der Recto-Seite leicht fleckig. - Die Verso-Seite mit einem kl. Registraturetikett.
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