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Titelbeschreibung
[Lafontaine, August Heinrich Julius]:
Rudolph von Werdenberg. Eine Rittergeschichte aus den Revolutionszeiten Helvetiens. Berlin, o.V., 1796. 4 Bll., 416 S., mit gestoch. Frontispiz u. Titelvignette, Kl.-8°, Halbleder d. Zt. Deuerlich 2376; Vgl. Goedeke V, 478, 21. - Früher Raubdruck des noch einige Male aufgelegten Ritterromans (EA 1793; neue verb. Aufl. 1797). - "Eine den Bedürfnissen unserer Zeit anpassende, lehrreiche, genußvolle Unterhaltung [...] `Der Freiheitsgeist - sagt der wahrhaft patriotische Verfasser im Vorbericht - ist jetzt so laut und allgemein geworden, und hat zugleich eine so falsche Richtung genommen, daß man nicht oft genug wiederholen kann: Gesetzlosigkeit ist keine Freyheit, sondern das höchste Elend eines Volkes!`." (Patriotisches Archiv für Deutschland; 1799, S.214). - Lafontaine (1758-1831) gilt als "Schöpfer des weinerlichen Familienromans; seine Werke rührten ihn selbst zum Weinen. So fruchtbar war er, daß er vergaß, was er geschrieben hatte, und seine Erfindungen, die sich in engen Kreisen drehen, mehrfach zum zweiten Mal erfand" (Goedeke). Der vielschreibende Autor wurde nach der Jahrhundertwende vergessen. Arno Schmidt nahm Lafontaine allerdings gegen dessen Kritiker in Schutz u. billigt ihm durchaus beachtliche literarische Qualitäten u. Originalität zu. - Etwas berieben u. bestossen; Innendeckel mit drei unterschiedlichen Besitzervermerken; tlw. etwas fleckig, sonst ein gutes Expl.
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