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Titelbeschreibung
Jahrbücher des Preußischen Volks-Schul-Wesens. Hg. von Ludolph Beckedorff. 1.-4. Band (von 9). Mit graphischen und gefalteten tabellarischen Darstellungen. Berlin: T. Trautwein in Kommission, gedruckt bei Joh. Gottl. Brüschke. 1825-1826. Gr.-8°. (anfangs Signaturen und Stempel, sehr wenig beschabt, innen sehr wenig gebräunt, Bd. 2-4 breitrandige, unbeschnittene Exemplare). Enthält zahlreiche Darstellungen zur Geschichte und Entwicklung des preussischen Schulwesens, die einen detaillierten Einblick in die Zeit erlauben, auch zu Mädchenschulen und Lehrerinnenausbildung. U.a. mit folgenden Beiträgen: "Über den Begriff der Volksschule."; C.B. Schultz "Grundsätze und Plan des christlichen Religions-Unterrichts in Volksschulen."; "Die Preußischen Schullehrer Seminarien,"; "Circulare des K. Consistorii zu Münster den Gesang-Unterricht betreffend."; "Vorläufige Notiz über das Berlinische Schulwesen." Mit einer tabellarischen Übersicht zur Kinderarbeit!; "Volksschulwesen im Regierungs-Bezirke von Gumbinnen, hauptsächlich in Beziehung auf die vermehrte Zahl der schulfähigen Kinder und auf das Verhältnis der Einwohner deutscher, lithauischer und polnischer Zunge."; "Taubstumme, Taubstummen-Anstalten und Taubstummen-Unterricht."; "Mysticismus, Pietismus, Separatismus."; "Nachricht von Herr von Türk's Schrift: Ueber den Seidenbau nebst einer Anleitung zu dessen Betreibung."; "Ueber Simultan-Schulen." (= gemischt konfessionelle); "Jüdisches Schulwesen." - Ludolph von Beckedorff (1778-1858) wurde nach medizinischen und philosophischen Studien Prinzenerzieher und wuchs in eine romantisch-konservative Staatsanschauung hinein. Auf Grund seiner Kritik des bisherigen Schulwesens und des Süvernschen Unterrichtsgesetzentwurfs - statt "künstlicher Gleichheit der Volkserziehung" forderte er die "naturgemäße Ungleichheit der Standeserziehung" - wurde ihm 1821 die Leitung des Volksschulwesens übertragen. Hier erwarb er sich große Verdienste, besonders um die Lehrerseminare, auch durch Herausgabe der "Jahrbücher des Preußischen Volksschulwesens" (1825 bis 1828). 1827 konvertierte er bei Bischof J. M. Sailer zum Katholizismus und wurde daraufhin aus dem preußischen Staatsdienst entlassen. Beckedorff zog sich nun auf sein Gut Grünhof zurück, das er zu einem Mittelpunkt des norddeutschen Katholizismus ausbaute; zur Rechtfertigung seines Übertritts veröffentlichte er ein 4bändiges apologetisches Werk. Friedrich Wilhelm IV. hat ihn nach seinem Regierungsantritt rehabilitiert, geadelt und zum Präsidenten des Landesökonomiekollegiums ernannt. - Zusammenfassend zitiert nach NDB. Band 1 auf dem vorderen Spiegel mit dem Einkleber der Bibliothek der Stadtschullehrer: "Zur Büchersammlung der Schulgesellschaft in Stettin. (Gesetze der Lesegesellschaft.)". Weitere Bilder auf Anfrage oder auf unserer Homepage.
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