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Titelbeschreibung
Salini, Lino - 1889 Frankfurt am Main - Würzburg 1944:
Der Maler Rudolf Gudden (1863 Werneck/Unterfranken ? München 1935), Halbfigur im Dreiviertelprofil nach links. _. Feder in Schwarz, Bleistift und farbige Kreiden, mit einzelner Federlinie umrandet, auf chamoisfarbenem Zeichenkarton, rechts unten signiert und datiert ?Lino Salini 1914?. 23,8:18,5 cm, auf Untersatz montiert. Salini, Kind italienischer Eltern, lebte und arbeitete in Frankfurt als Zeichner und Karikaturist. Er wird oft mit Heinrich Zille verglichen, da er die Motive für seine Zeichnungen gern einem spezifischen Milieu entnahm: den Sachsenhäuser Apfelwein-Schenken. Salini erhielt erste Anleitungen im Malen und Zeichnen von Antonio Becker (1846-1915), Gustav Herold (1839-1927) und Alois Penz (1854-1910). Später hat er sich in der Städelschule bei Wilhelm Amandus Beer (1837-1907) und Emil Gies (geb. 1872) weiter ausgebildet. Seine Karikaturen und Bilder Frankfurter Originale finden sich noch heute in zahlreichen Wirtschaften. Sein Nachlaß wird im Frankfurter Institut für Stadtgeschichte verwaltet.
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