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Album Mille et une nuits. Iconographie choisie et commentée par Margaret Sironval. (Bibliotheque de la Pleiade). Paris: Gallimard 2005. 267 S, zahlr. Abb.. Kl 8° Ldr.mS,iS. *sehr gutes Expl.*. Bestellnummer: 283751 - Aus Liste: Literaturwissenschaft Frage zu diesem Angebot stellen
Der Gesellig. Eine Moralische Wochenschrift. Hrsg. von Samuel Gotthold Lange und Georg Friedrich Meier. Drei Jahresbände. Reprint der Ausgaben Halle 1748-1750. Neu hrsg. und mit einem Nachwort von Wolfgang Martens. 6 Teile in 3 Bänden. Hildesheim: Olms Vlg. 1978. 814; 395, 390; 412, 431 S. Ln. *gute Expl.*. Bestellnummer: 253456 - Aus Liste: Literaturwissenschaft Frage zu diesem Angebot stellen
Die deutsche Literatur.Texte und Zeugnisse. Bd 5/1+2: Sturm und Drang. Klassik. Romantik. Texte und Zeugnisse. Hrsg. von Hans-Egon Haas. München: Beck 1966. XXXVIII, 1933.S. Reg. Ln.mS. Bestellnummer: 277143 - Aus Liste: Literaturwissenschaft Frage zu diesem Angebot stellen
Die deutsche Literatur.Texte und Zeugnisse. Bd 1/1+2: Mittelalter, Hg.: Helmut de Boor. 2 Bde. München: Beck 1965. LXX, XXXVIII, 1879 S. Reg. Ln.mS. *gute Expl.*. Bestellnummer: 277144 - Aus Liste: Literaturwissenschaft Frage zu diesem Angebot stellen
Griechische und lateinische Sprachwissenschaft. Bearb.: Karl Brugman (u.a.) (Handbuch der Klassischen Altertums-Wissenschaft in systematischer Darstellung mit besonderer Rücksicht auf Geschichte und Methodik der einzelnen Disziplinen Band 2). München: Beck 1885. XX, 624 S. priv. HLn. d. Zt. *gutes Bibl.Expl.*. Bestellnummer: 281161 - Aus Liste: Literaturwissenschaft Frage zu diesem Angebot stellen
Handbuch der lateinischen Literatur der Antike, hg.v. ReinhartHerzog / P.L. Schmidt, Bd 5: Restauration und Erneuerung: die lateinische Literatur von 284 bis 374 n.Chr.,. (Handbuch der Altertumswissenschaften, 8; 5). München: Beck 1989. XXIX,559 S. Reg. Ln.mS. Bestellnummer: 259845 - Aus Liste: Literaturwissenschaft Frage zu diesem Angebot stellen
International Journal of Diachronic Linguistics and Linguistic Reconstruction (IJDL) 19th. vol. 2022. Wiesbaden: Reichert 2023. 360 S. Br. *neuwertig* The journal, first published in 2004, covers the field of historical comparative linguistics and comparative reconstruction, particularly of Indo-European languages, though others such as the Tungusic and North-West Caucasian families are also addressed. Attention is also devoted to philological investigations of texts of linguistic import from historical language stages. The range of studies is further complemented by discussions of the methods of historical comparative linguistics and linguistic reconstruction. *neuwertig* Bestellnummer: 277311 - Aus Liste: Literaturwissenschaft Frage zu diesem Angebot stellen
Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft Band 22 (2018/2019): Romania und Germania. Kulturelle und literarische Austauschprozesse in Spätmittelalter und Früher Neuzeit, Hg. Bernd Bastert (u.a.). Wiesbaden: Reichert 2019. 488 Seiten, ca. 13 meist farb. Abb. Kart. *Rücken ausgeblichen*. Literarische und kulturelle Austauschprozesse und Beziehungen zwischen der Romania und der Germania haben schon früh das Interesse der Forschung auf sich gezogen. Konzentriert hat man sich dabei insbesondere auf die zwischen der Mitte des 12. und des 13. Jahrhunderts konstatierbaren Einflüsse der höfischen Literatur und Kultur Frankreichs auf die kontemporäre Kultur und Literatur des deutschsprachigen Raumes. Sie sind mittlerweile eingehend untersucht und beschrieben worden, wobei neben einzelnen Werken auch praktisch alle Gattungen und Register in den Fokus gerieten. Weniger gut erschlossen sind hingegen die Wechselbeziehungen zwischen Romania und Germania in Spätmittelalter und Früher Neuzeit, die ab dem ersten Drittel des 15. Jahrhunderts verstärkt wieder einsetzen. Die Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft legt nun einen Band vor, in dem die bislang oft verstreut erschienenen und an spezifischen Texten oder Konstellationen thematisierten Besonderheiten der Austauschprozesse zwischen Romania und Germania in Spätmittelalter und Früher Neuzeit in einem größeren Kontext untersucht und beschrieben werden. An Beispielen sprachlicher, medialer und kultureller Transformationen werden Themenfelder einer Aufarbeitung und Bilanzierung dieser Beziehungen abgesteckt. Analysiert werden sowohl deutsche Adaptationen französischer Texte aus dem weltlichen und dem geistlichen Stoffbereich (z.B. Rappoltsteiner Parzifal, Fierrabras, Kaiser Octavian, Magelone, Amadis, Geschichtklitterung, Pilgerfahrt des träumenden Mönchs) als auch die Rezeption deutschsprachiger Werke in der Romania (mystische Texte Meister Eckarts, Taulers und Seuses). Ein besonderer Fokus liegt zudem auf der Untersuchung kultureller und medialer Austauschprozesse. Den Herausgebern ist es gelungen, vieler jener Fachleute, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit dem Thema eines kulturellen, literarischen und medialen Austausches zwischen Romania und Germania in Spätmittelalter und Früher Neuzeit befassen, zur Mitarbeit zu gewinnen.
Bestellnummer: 254433 - Aus Liste: Literaturwissenschaft Frage zu diesem Angebot stellen
Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft Band 25 (2025) Die Stadt in Literatur und Kunst - Kunst und Literatur in der Stadt. Wiesbaden: Reichert 2025. 607 S.., 42 Abb. Kart. *neuwertig* Mit dem Titel ?Die Stadt in Literatur und Kunst ? Kunst und Literatur in der Stadt? verfolgt der Band einen zweifachen Ansatz. Aufgenommen werden Überlegungen der jüngeren ?Urban Sciences?, die insbesondere die Umsetzung von imaginären Stadtbildern und -vorstellungen in Kunst und Literatur fokussieren, wie auch seit längerem bewährte Zugänge, die die mittelalterliche und frühneuzeitliche Kunst- und Literaturproduktion sowie deren Rezeption in Städten und urbanen Zentren in den Blick nehmen. Neben Nürnberg, das im Mittelpunkt gleich mehrerer Beiträge steht, finden ebenfalls Erfurt, Basel, Köln, Trient und München in detaillierten regionalhistorischen und literaturwissenschaftlichen Diskussionen Berücksichtigung. Mit Troja, Jerusalem, Paris, Toledo, Siena oder Babylon werden überdies weitere europäische sowie außereuropäische Städte untersucht. Die Abfolge der Beiträge entspricht dabei der im Titel gespiegelten Zweiteilung, wobei inhaltliche Korrespondenzen und fließende Übergänge vom einen zum anderen Aspekt angesichts der Komplexität des Themas unabdingbar sind. Es steht zu hoffen, dass die hier versammelten Beiträge einen verlässlichen und anregenden Ausgangspunkt für zukünftige Forschungen zu diesem für alle mediävistischen Disziplinen gleichermaßen herausfordernden Thema schaffen können. Bestellnummer: 287882 - Aus Liste: Literaturwissenschaft Frage zu diesem Angebot stellen
Monumenti Antichi XV: Monumenti Primitivi di Roma e del Lazio antico. Reprint der Ausgabe Mailand 1905,. Mainz: Zabern Vlg. 1981. 844 Sp. mit 217 Textabb. + 17 gef. Taf. 4° Ln. *Name auf Vorsatz*. Bestellnummer: 231095 - Aus Liste: Literaturwissenschaft Frage zu diesem Angebot stellen
Neue Zeitung für Einsiedler. Mitteilungen der Internationalen Arnim-Gesellschaft. Band 17, 2024. Hg.: Roswitha Burwick / Anna Sievert. Wiesbaden: Reichert 2024. 366 S., einige Abb. Br. *neuwertig* Die Neue Zeitung für Einsiedler (Magazin der Internationalen Arnim-Gesellschaft) ist eine interdisziplinäre Zeitschrift, die neue Aspekte zu bekannten Werken der Romantik bietet, bisher unbekannte Quellen und Texte der Epoche vorstellt und damit einen wichtigen Beitrag zur Romantik liefert. Neben den literarischen Beiträgen und Miszellen enthält das Heft Berichte zu Arnim-Orten, Ausstellungen und Rezensionen. So untersucht Hans Dierkes Arnims literarische Darstellung des christlichen Predigers im Kontext seiner theologischen Ästhetik. Irmgard Knechtges-Obrecht verortet Robert Schumanns Gesänge der Frühe op. 133 im biografischen Beziehungsgeflecht zu Bettina, ihrer Tochter Gisela, Clara Schumann, Hölderlin und Beethoven. Olaf Müller vermutet, dass es in der Auseinandersetzung Arnims mit Johann Wilhelm Ritter auch um die Frage der Entdeckung der ultravioletten Strahlen geht. Markus Schwering denkt darüber nach, wie Eichendorff, Tieck und E.T.A. Hoffmann die Italiensehnsucht literarisch gestalten können, obwohl der Erfahrungsbezug fehlt. Jack Zipes verfolgt die Entwicklung des literarischen Märchens als Gattung und weist darauf hin, dass sich diese Erzählform viele Motive, Themen und Zeichen aus der Folklore »aneignete« und mit Elementen anderer literarischer Gattungen kombinierte. Das diesjährige Heft bietet unter der Rubrik »Geschichte der Editionen der Werke Achim von Arnims« zwei wichtige Dokumentationen: Zum einen bespricht Roger Paulin die Editionen von Max Morris (1806), Monty Jacobs (1808) und Reinhold Steig (1894?1913), zum anderen liefert Lothar Ehrlich einen Überblick der großen auf 40-bändigen geplanten Weimarer Arnim-Ausgabe. Mit Briefen, Gedichten, und zeitgenössischen Zeugnissen gibt Heinz Härtl in seiner Chronik des jungen Brentano Einblick in die Familie und das Leben des außergewöhnlichen Mitglieds eines weitverzweigten Clans. Hans Dierkes macht in einer Miszelle auf das Arnimkonvolut im Josef Körner-Nachlass (Universitäts- und Landesbibliothek Bonn) mit Körners Abschrift eines verlorenen Brief Arnims an Wilhelm Dorow vom 25. November 1809 aufmerksam. Dezsö Gurka stellt die neu aufgefundene Trauerrede zum Tode von Julie von Charpentier, Friedrich von Hardenbergs (Novalis?) zweiter Verlobten, vor, und liefert mit der Rekonstruktion des Freiberger mineralogischen Netzwerks neue Aspekte zur Deutung der Motive im Heinrich von Ofterdingen. Über Schloss Wiepersdorf berichten Petra Heymach und Annette Rupp, während Clemens Franke und Mathias Gebauer auf die laufenden Veranstaltungen in Zernikow hinweisen. Katja Kaluga beschreibt die Wechselausstellung »?Die Natur will, dass Kinder Kinder sind?? ? Kindheit im Wandel [?]« im Freien Deutschen Hochstift, und Barbara Steingießer berichtet über die Sonderausstellung von Günther Ueckers Lichtbogen und die zwei Benefizkonzerte für die Ukraine des ukrainischen Komponisten und Klaviervirtuosen Vadim Neselovskyi im Goethe-Museum in Düsseldorf. Mit der Rezension des von Heinz Härtl in vier Bänden herausgegebenen Briefwechsels der jungen Bettina würdigt Roswitha Burwick die Ausgabe als bedeutende wissenschaftliche Leistung. Der Band schließt mit drei Nachrufen auf Frederick Burwick, Heinz Rölleke, und Stefan Nienhaus, der Arnim-Bibliografie 20202022, den Listen der Bände der Weimarer Arnim-Ausgabe und der Schriften der Internationalen Arnim-Gesellschaft, sowie dem Protokoll der Mitgliederversammlung der Internationalen Arnim-Gesellschaft in Düsseldorf 2023.
Bestellnummer: 287867 - Aus Liste: Literaturwissenschaft Frage zu diesem Angebot stellen
Neue Zeitung für Einsiedler. Mitteilungen der Internationalen Arnim-Gesellschaft. Band 16, 2022. Hg.: Roswitha Burwick. Wiesbaden: Reichert 2022. 332 S., einige Abb. Br. *neuwertig* Die Neue Zeitung für Einsiedler (Mitteilungen der Internationalen Arnim-Gesellschaft) ist eine interdisziplinäre Zeitschrift, die allen Liebhabern und Wissenschaftlern der deutschen Romantik neue Aspekte zu bekannten Werken bietet und bisher unbekannte Quellen und Texte der Epoche vorstellt, die auch heute wieder relevant sind. Auch dieses Jahr enthält sie wieder literarische Beiträge, Miszellen, Berichte und Rezensionen. Darüber hinaus informieren wir unsere Leser über die ?Events? und Tätigkeiten der mit Arnim verbundenen Orte und Gesellschaften und berichten neben den Ausstellungen im Goethe Museum in Düsseldorf und dem Deutschen Romantik Museum in Frankfurt auch über die Arnim-Orte Zernikow und Wiepersdorf, die sich heute um das Erbe des Dichters bemühen. Neuzugänge in den Archiven, die Arnim-Bibliografie 20192020 und die Listen der Bände der Weimarer Arnim-Ausgabe und der Schriften der Internationalen Arnim-Gesellschaft schlie?en mit dem Protokoll der Mitgliederversammlung der Internationalen Arnim-Gesellschaft in Weimar 2021 das diesjährige Heft. Fünf umfangreichere Aufsätze stellen Erich Raspe in Schottland vor (Sheila Dickson), betrachten Karl V. im »Spannungsfeld« zwischen Friedrich Schlegel und Arnim (Hans Dierkes), liefern mit der Besprechung des animalischen Magnetismus in Arnims Novelle »Der tolle Invalide auf dem Fort Ratonneau« neue Aspekte zur Interpretation des Textes (Christian Drösch) und rekonstruieren in akribischer Beweisführung Ritters Arbeitsweise aus dem mit Marginalien versehenen Exemplar seiner Fragmente aus dem Nachlasse eines jungen Physikers (Olaf Müller). Stefan Nienhaus spricht über die Entdeckung zweier bisher unbekannter Bände der »Tagblätter« (Versammlungsprotokolle) der deutschen Tischgesellschaft von der Gründungssitzung bis zum 4. Oktober 1826, die das Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar erworben hat. Tiefere Einsicht in Arnims intertextueller Verarbeitung seiner Vorlagen bieten die von Christof Wingertszahn eruierten, bisher unbekannten Quellen zur Geschichte des Prediger Tanner. Renate Moering erläutert Arnims Gedicht »Erzbischof Adelbert von Magdeburg«, das durch die Grabplatte des Erzbischofs bei Arnims Besuch des Mageburger Doms 1806 inspiriert wurde. Zudem löst sie das Rätsel um den Jungen auf Antoine Pesnes Porträt von Gottfried Adolph Daum. In seiner »Gartenwanderung« von Zernikow nach Wiepersdorf weist Mathias Gebauer auf Arnims Interesse an Gartenbaukunst und Literatur hin, die er in den verschiedenen Lebensphasen in seinen Gärten auch verwirklichte. Barbara Steingießer führt uns durch die beiden Ausstellungen des Düsseldorfer Goethe Museums: den kunstvoll handkolorierten Modegrafiken aus der Zeit um 1800 im Journal des Luxus und der Moden folgt Günther Ueckers Grafiksammlung Huldigung an Hafez. Aus Frankfurt berichtet Olaf Müller über Ingo Nussbaumers Installation Lichte Nacht der Iris im neueröffneten Deutschen Romantik-Museum
Bestellnummer: 272702 - Aus Liste: Literaturwissenschaft Frage zu diesem Angebot stellen
Siebenbürgisch-Sächsisches Wörterbuch. Band 10: S - Schenkwein. Bearb.: Malwine Dengel, Sigrid Haldenwang, Isolde Huber, Ute Maurer, Stefan Sienerth. Köln: Böhlau 2014. LXXXVIII, 317 S., 1 Faltkte., Lit.verz. Gr 8° Ln.mS. Das Siebenbürgisch-Sächsische Wörterbuch erfasst den Gesamtwortschatz der Siebenbürger Sachsen, die seit dem 13. Jahrhundert im Karpatenhochland siedelten, jedoch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und vor allem nach 1989 mehrheitlich die angestammten Gebiete verlassen haben, um nach Deutschland und Österreich, aber auch in die USA und nach Kanada auszuwandern. Das Siebenbürgisch-Sächsische ist eine überwiegend moselfränkisch geprägte Reliktmundart, teilweise auf dem Entwicklungsstand des Mittelhochdeutschen. Die in den Wörterbuchartikeln aufgeführten Beispiele aus der Urkundensprache und die Belegsätze in der Mundart sind sprach- und kulturhistorisch von hohem Interesse. Sie können darüber hinaus als Dokumentation eines im Untergang begriffenen Dialekts gelten. Das Wörterbuch wird seit den fünfziger Jahren im Rahmen einer eigenen Abteilung des Instituts für gesellschaftswissenschaftliche Forschungen der Rumänischen Akademie in Hermannstadt bearbeitet. Es erscheint seit dem Band 6 (Buchstabe L) im Böhlau Verlag.
Bestellnummer: 233581 - Aus Liste: Literaturwissenschaft Frage zu diesem Angebot stellen
Siebenbürgisch-Sächsisches Wörterbuch. Band 11: Schentzel - Schnappzagelchen) Bearb.: Sigrid Haldenwang. Köln: Böhlau 2020. LXXXVIII, 214 S.8° Ln.mS. *Umschlag leicht berieben*. Das Siebenbürgisch-Sächsische Wörterbuch erfasst den Gesamtwortschatz der Siebenbürger Sachsen, die seit dem 13. Jahrhundert im Karpatenhochland siedelten, jedoch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und vor allem nach 1989 mehrheitlich die angestammten Gebiete verlassen haben, um nach Deutschland und Österreich, aber auch in die USA und nach Kanada auszuwandern. Das Siebenbürgisch-Sächsische ist eine überwiegend moselfränkisch geprägte Reliktmundart, teilweise auf dem Entwicklungsstand des Mittelhochdeutschen. Die in den Wörterbuchartikeln aufgeführten Beispiele aus der Urkundensprache und die Belegsätze in der Mundart sind sprach- und kulturhistorisch von hohem Interesse. Sie können darüber hinaus als Dokumentation eines im Untergang begriffenen Dialekts gelten. Das Wörterbuch wird seit den fünfziger Jahren im Rahmen einer eigenen Abteilung des Instituts für gesellschaftswissenschaftliche Forschungen der Rumänischen Akademie in Hermannstadt bearbeitet. Es erscheint seit dem Band 6 (Buchstabe L) im Böhlau Verlag.
Bestellnummer: 264649 - Aus Liste: Literaturwissenschaft Frage zu diesem Angebot stellen