Ausländer, Rose:
Es bleibt noch viel zu sagen (46 Blätter mit Gedichten, ein Blatt mit einer "Einführung" und eines mit einer farbigen Reproduktion von HAP Grieshaber "Rose Ausländer zum 70." und 2 Schallplatten mit einer Lesung der Autorin) 1. Ausgabe Köln: Braun. 1977. Pappschuber am Rücken geringe Läsuren (nahezu unbedeutend), Widmung am Innendeckel der Schachtel, sonst gut 48 lose Blatt und 2 Single-Schallplatten. 4°. Bestellnummer: 32239 - Aus Liste: Literatur, Erstausgaben Anbieter:
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Bense, Max:
Die Zerstörung des Durstes durch Wasser (Einer Liebesgeschichte zufälliges Textereignis) 1. Ausgabe Köln: Kiepenheuer & Witsch. 1967. Orig.pappband, Name am Vorsatz, Einband am Rand etwas beschmutzt, sonst gutes Ex. 88 S. 8° quadratisch Bestellnummer: 50607 - Aus Liste: Literatur, Erstausgaben Anbieter:
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Bense, Max:
Kosmos Atheos. Gedichte. Suzette,1985 1. Ausgabe Agis Verlag: Baden-Baden. 1985. Orig.pappband, Umschlag etwas randgebräunt, sonst gut Umschlag v. Günter Neusel (von diesem auch eine Widmung und SIGNIERT am Vorsatz. 44 S. Gr. 8°. Bestellnummer: 67600 - Aus Liste: Literatur, Erstausgaben Anbieter:
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Bier, Helmut:
Nur Liebe und andere Erzählungen 1. Ausgabe Pforzheim: Selbstverlag, Buchdruckerei Gebr. Bode. 1931. Selten, OBroschur, Name auf Titelblatt, innen geklebt, etwas fleckig, 102 S., selten. Gr. 8°. ------- Helmut Bier war Pfarrer in Königsbach, das Vorwort v. 1931 schrieb er in Durlach ---- nette kleine Geschichten betitet: Der Geburtstag im Kirchturm; Weihnachten im Zigeunerwagen; Das Geheimnis des Steiner Wassertags (Anmerkung: Königsbach-Stein. Der Steiner Wassertag am 13.05.1827); Die Berta, der Hannes und der Pfarrer; Das Grab im Walde; Lausbuben; Um der Liebe willen
Bestellnummer: 1284 - Aus Liste: Literatur, Erstausgaben Anbieter:
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Bonné, Mirko:
Gelenkiges Geschöpf (Gedichte) 1. Ausgabe Hamburg: ROSPO Verlag für Lyrik und Kunst. 1996. OBroschur, OUmschlag, mit Banderole, sehr geringe Gebr.spuren, schönes Ex. Abb. v. Andreas Schwarz u. Orig.lesezeichen (mit geprägtem Frosch), Vorsatz SIGNIERT v. Bonné. 134 S. 8° ISBN: 3930325136 ------------- Mirko Bonné (* 9. Juni 1965 in Tegernsee) ist ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Seit Beginn der neunziger Jahre arbeitete Bonné als Journalist und war zugleich als Lyriker, Erzähler und Übersetzer tätig. Seit 2013 ist er freier Schriftsteller. In seinen von John Keats, Georg Trakl und Günter Eich geprägten Gedichten werden auf vielseitige Weise lyrische Formen tradiert, die Bonnés vorrangige Themen Landschaft, Lebendigkeit und Erinnerung beschreiben und begrifflich hinterfragen. In seiner Prosa beschäftigt sich Bonné immer wieder mit Mechanismen des Verdrängens.
Bestellnummer: 54817 - Aus Liste: Literatur, Erstausgaben Anbieter:
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Boßhart, Jakob:
Salto mortale 1. Ausgabe Fleischhauer & Spohn: Stuttgart, um. 1918. Leinen, Originalumschlag (dieser mit kl. Flecken), sonst g ut 101 S. Gr. 8°. (= Kristall-Bücher) -------- Jakob Bosshart (* 7. August 1862 im Weiler Stürzikon, Gemeinde Oberembrach, Kanton Zürich; gest. 18. Februar 1924 in Clavadel, Gemeinde Davos) war ein Schweizer Lehrer und Schriftsteller. Bosshart verfasste Erzählungen und einen Roman, deren Helden vom Lande stammen, wie der Autor selbst. Er zählte schon bald zu den bekanntesten Vertretern der damals im deutschen Sprachraum sehr beliebten Schweizer Heimatliteratur. Ab 1915 näherte er sich jedoch zunehmend einer gesellschaftlich engagierten, sozialistischen Tendenzen nahestehenden Thematik an. 1917 verfasste er mit der Novelle Der Friedensapostel erstmals eine aktuelle, sozial anklägerische Erzählung zum Thema Kriegsdienstverweigerung.
Bestellnummer: 62184 - Aus Liste: Literatur, Erstausgaben Anbieter:
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Bröger, Karl:
Flamme (Gedichte) 1.-3. Tsd. Eugen Diederichs Verlag: Jena. 1920. OBroschur, UMschlag gebräunt, unbeschnitten, daher auch die Seiten angerändert, innen gut mit expressionistischer Einbandzeichnung. 95 S. Gr. 8°. ------- K. Bröger (1886-1944), war neben Heinrich Lersch, Max Barthel, Gerrit Engelke u.a. einer der bekanntesten 'Arbeiterdichter' seiner Zeit und Mitglied der 'Werkleute auf Haus Nyland', die unter dem Begriff 'Industriedichtung' in die Literaturgeschichte eingingen
Bestellnummer: 60744 - Aus Liste: Literatur, Erstausgaben Anbieter:
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Bröger, Karl:
Kamerad als wir marschiert (Kriegsgedichte) 4.-5. Tsd. Eugen Diederichs Verlag: Jena. 1917. Orig.pappband, geringe Lagerspuren, gut Namenszugam Vorsatz "Wilhelm Kunze" (Anm. Freund v. Hermann Hesse). 47 S. Gr. 8°. ----- Karl Bröger (* 10. März 1886 in Nürnberg; gest. 4. Mai 1944 in Erlangen) war ein deutscher Arbeiter- und Heimatdichter. Seinen Lebensunterhalt verdiente er anfangs als Bauarbeiter. Wegen kleinerer Delikte kam er mit dem Gesetz in Konflikt. Offen schildert er seine Jugendjahre in dem autobiographischen Roman Der Held im Schatten. Ab Herbst 1906 leistete er seine zwei Jahre Militärdienst beim 21. bayerischen Infanterieregiment. Erste literarische Arbeiten veröffentlichte er 1910 in den Süddeutschen Monatsheften. 1912 erschien Brögers erster Lyrikband Gedichte, gefördert von Franz Muncker. Nach frühen Publikationen wurde er in die Redaktion der sozialdemokratischen Fränkischen Tagespost berufen, für die er bis 1933 arbeitete. Ab 1924 schrieb er auch für die Zeitung Der Reichsbanner des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, das er in Franken mitgegründet hatte. Bröger schrieb auch für andere sozialdemokratische Periodika und war zeitweise Redakteur der Jungsozialistischen Blätter. Er engagierte sich in der Jugendbewegung. Nebenher war er von 1921 bis 1929 Dozent für Literatur an der Volkshochschule Nürnberg und leitete Literaturkurse. Er wurde im März 1933 in Nürnberg zum SPD-Stadtrat gewählt, daraufhin von Juni bis September 1933 im KZ Dachau inhaftiert. Danach musste er sich umorientieren und arbeitete als freier Schriftsteller. Einige seiner Gedichte wurden von den Nationalsozialisten, die versuchten, ihn auf ihre Seite zu ziehen, aufgegriffen und gedruckt. Seine weiteren Kriegsgedichte haben zunehmend unpolitischen und später pazifistischen Charakter (besonders in Soldaten der Erde, 1918 und später Flamme, 1920); sie stellen die Realität des Kampfes, die Details moderner Kriegstechnik in den Vordergrund. Bis zum Ende des Krieges betonte er das Leiden und die Kameradschaft der einfachen Soldaten, so auch in seiner weitverbreiteten Erzählung Bunker 17 (1929). In seinem Spiel Kreuzabnahme (in Flamme, 1920) thematisierte er den Krieg als Produkt ökonomischer Interessen ////////// Wilhelm Kunze wird am 1. 9. 1902 in Nürnberg geboren. Im Haus seines Onkels, lernt Kunze Thomas und Heinrich Mann sowie Rudolf Steiner kennen. Kinderlähmung und eine schwere Herzkrankheit überschatten die Kinderzeit. Ab 1922 werden erste Gedichte und Novellen veröffentlicht, die u. a. Hesse zu einer enthusiastischen Rezension bewegen. Kunze heiratet 1925 und wird freier Schriftsteller. Von da an bis 1933 liefert er regelmäßig kulturkritische Beiträge für verschiedene Zeitungen Nürnbergs. Als einen der ersten setzen die Nationalsozialisten Kunze auf die Negativliste. Kunze leidet immer stärker an der politischen Situation, auch sein ohnehin schwacher Gesundheitszustand verschlechtert sich dramatisch. 1939 wird sein letztes Buch Blauer Himmel um die Erde (1936) beschlagnahmt. Kunze stirbt - isoliert und vereinsamt - am 1. 7. 1939 an Herzinsuffizienz in Nürnberg.
Bestellnummer: 69196 - Aus Liste: Literatur, Erstausgaben Anbieter:
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Bröger, Karl:
Tod an der Wolga 1. Ausgabe Oskar Wöhrle: Konstanz. 1923. OBroschur, unaufgeschnittenes Ex., Umschlag leicht staubrandig, sonst gutes Ex. Umschlag Linolschnitt v. W.A. Meyer, Überlingen. 26 S. Gr. 8°. ----- Karl Bröger (* 10. März 1886 in Nürnberg; gest. 4. Mai 1944 in Erlangen) war ein deutscher Arbeiter- und Heimatdichter. Seinen Lebensunterhalt verdiente er anfangs als Bauarbeiter. Wegen kleinerer Delikte kam er mit dem Gesetz in Konflikt. Offen schildert er seine Jugendjahre in dem autobiographischen Roman Der Held im Schatten. Ab Herbst 1906 leistete er seine zwei Jahre Militärdienst beim 21. bayerischen Infanterieregiment. Erste literarische Arbeiten veröffentlichte er 1910 in den Süddeutschen Monatsheften. 1912 erschien Brögers erster Lyrikband Gedichte, gefördert von Franz Muncker. Nach frühen Publikationen wurde er in die Redaktion der sozialdemokratischen Fränkischen Tagespost berufen, für die er bis 1933 arbeitete. Ab 1924 schrieb er auch für die Zeitung Der Reichsbanner des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, das er in Franken mitgegründet hatte. Bröger schrieb auch für andere sozialdemokratische Periodika und war zeitweise Redakteur der Jungsozialistischen Blätter. Er engagierte sich in der Jugendbewegung. Nebenher war er von 1921 bis 1929 Dozent für Literatur an der Volkshochschule Nürnberg und leitete Literaturkurse. Er wurde im März 1933 in Nürnberg zum SPD-Stadtrat gewählt, daraufhin von Juni bis September 1933 im KZ Dachau inhaftiert. Danach musste er sich umorientieren und arbeitete als freier Schriftsteller. Einige seiner Gedichte wurden von den Nationalsozialisten, die versuchten, ihn auf ihre Seite zu ziehen, aufgegriffen und gedruckt. Seine weiteren Kriegsgedichte haben zunehmend unpolitischen und später pazifistischen Charakter (besonders in Soldaten der Erde, 1918 und später Flamme, 1920); sie stellen die Realität des Kampfes, die Details moderner Kriegstechnik in den Vordergrund. Bis zum Ende des Krieges betonte er das Leiden und die Kameradschaft der einfachen Soldaten, so auch in seiner weitverbreiteten Erzählung Bunker 17 (1929). In seinem Spiel Kreuzabnahme (in Flamme, 1920) thematisierte er den Krieg als Produkt ökonomischer Interessen.
Bestellnummer: 69193 - Aus Liste: Literatur, Erstausgaben Anbieter:
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Bürklin, Albert:
Toni und Madlein (Eine Erzählung) 1. Ausgabe Lahr: Moritz Schauenburg. 1863. Halbleinen, mit geprägtem Rückentitel, Einband staubig und etwas berieben, Text durchweg mit bräunlichen Flecken, aber gut brauchbar mit Illustrationen. 240 S. Gr. 8°. ------ Albert Bürklin (* 1. April 1816 in Offenburg; gest. 8. Juli 1890 in Karlsruhe) war ein Baumeister, Ingenieur und Schriftsteller sowie ein liberaler Abgeordneter im badischen Landtag in Karlsruhe. Albert Bürklin war ein wohlhabender Großgrundbesitzer und Vater des späteren Landtags- und Reichstagsabgeordneten sowie Karlsruher Theaterintendanten Geheimrat Albert Bürklin. Bürklin war bis 1858 als Eisenbahninspekteur im Staatsdienst tätig. Daran anschließend wurde er zum Leiter des Eisenbahnamts der Stadt Karlsruhe berufen. Bürklin plante die Trasse der Maxaubahn die unter seiner Ägide von 1860 bis 1862 gebaut wurde.
Bestellnummer: 52413 - Aus Liste: Literatur, Erstausgaben Anbieter:
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