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Sachgebiet: Alte Drucke / Inkunabeln

 

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I. Nach dem die königl. landtaffel... II. Gestaldt dan auch wier uns und den Regierenden Königen... III. Wann ein Testament Contract oder ein anders Instrument in die Landtafel... IV. Insonderheit sollen unsere unter ambt Leuthe... V. Ferner setzen und ordnen wier daß gleich wie von alters her kommen... VI. Wie wohl einem Jeden frey steh et dergleichen Pfandts Verschreibung... Deutsche Handschrift auf Papier. O. O., 16. Jahrhundert. 4°. 2 S. 
In schöner Kalligraphie in Rot und Schwarz ausgeführt. In den oberen Ecken num. "45/46". - Etwas braunfleckig und gebräunt.
Bestellnummer: 102254BB - Aus Liste: Alte Drucke / Inkunabeln 
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Summarische Chronick oder eigentliche Verfassung deß ein vnd Dreyssig-jährigen von Anno 1618. in Teutschland geführten Kriegs vnnd Friedens-Handlung. Sampt einem Anhang biß auff dieses Jahr, darin auff einen jeden Tag, Monat vnd Jahr alles was vorgelauffen kürtzlich vnd warhafftig verzeichnet. - Beigebunden: Verzeichnuß der jenigen Churfürsten, Fürsten und Ständen deß heiligen Römischen Reichs, auch der anwesenden Räht, Boschafften und Gesanden, wie sich dieselbe zu dem nacher Regenspurg auf den 21. 31. Tag Octobris deß 1652igsten Jahrs außgeschriebenen Reichstag, nach und nach eingefunden, und legitimirt haben. - Beigebunden: Röm. Käyserl. Majestät Allergnädigstes Außschreiben, zu deren nacher Regenspurg auff den 31. N. Octobr. 10. A. Novembr. im Jahr 1652. angestellten allgememeiner Reichs-Versamlung. Wie auch den 20. 30. Iunii darauff erfolgte Reichs-Proposition, Welche In Gegenwart der Röm Käys. Majäst. auch grosser Versamlung der Chur-Fürsten und Stände auff dem Rahthause zu Regenspurg abgeleget worden. Samt dem gewöhnlichen Process von der Ritterstuben in die Thomkirchen, und von dar auff das Rahthause zu Regenspurg abgeleget worden. Samt dem gewöhnlichen Prozess von der Ritterstuben in die Thomkirchen, und von dar auff das Rahthauß. - Beigebunden: Capitulatio Deß Allerdurchleuchtigsten Großmächtigsten Fürsten und Herrn Herrn Ferdinands deß IV. Erwöhlten Römischen Zu Hungarn und Böheim, Dalmatien, Croatien, und Sclavonien, [et]c. Königs, Ertzhertzogens zu Oesterreich, Hertzogens zu Burgund, Steyr, Kärnten, Crain und Würtenberg, [et]c. Grafens zu Tyrol, [et]c. auffgerichtet zu Augspurg den 29. May 1653. Straßburg, Peter Aubry (1. Werk) und ohne Ort und Druck (2.-4. Werk), 1650 und 1653. 22 S., [1] Bl. mit illustr. gestoch. Titel; [14] Bl.; [10] Bl.; [12] Bl. Moderner Pappband mit floralem Buntpapier. 4 Werke in 1 Band. 
I. VD17 12:150825V. - III. VD17 12:112110H. - IV. VD17 14:005995Z. - Interessanter Sammelband mit 4 seltenen Flugschriften zum Dreissigjährigen Krieg und Westfälischen Frieden am 24. Oktober 1648 bzw. den sog. Jüngsten Reichsabschieds (Schlussdokument des Regensburger Reichstages von 1653/1654): "Bei dem Dokument mit der ungewöhnlichen Bezeichnung handelt es sich um den letzten Reichsabschied eines offiziell einberufenen und offiziell beendeten Reichstags des Heiligen Römischen Reiches. Dieser letzte offizielle Reichstag war zugleich auch der erste Reichstag nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges. Der Reichstag sollte sich mit Fragen und Problemen beschäftigen, die beim Abschluss des Westfälischen Friedens ungeklärt geblieben waren. Einige schwierige Aufgaben konnten nicht abgeschlossen werden und auch der 10 Jahre später 1663 nach Regensburg einberufene Reichstag konnte diese alten und auch neue Probleme nicht lösen. Er wurde deshalb nicht offiziell beendet und wurde bald als Immerwährender Reichstag bezeichnet. Auch die gefassten Beschlüsse wurden nicht mehr als offizielle Reichsabschiede erarbeitet und konnten nicht mehr so bezeichnet werden. Stattdessen wurden diese Beschlüsse nur als Reichsschlüsse (conclusa imperii) bezeichnet" (Wikipedia). - Das schöne Titelblatt des ersten Werks mit altem Besitzvermerk (dat. 1705), durchgehend etwas gebräunt, sonst sehr gut erhalten.
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Warhaffter kurtzer bericht, wie, wann vnd durch wen das H. Römische Reich, Teutscher Nation, in jetzigen Zustand vnd gefahrliches Mißtrawen zwischen desselben Ständen gebracht worden. A. P. A. O. O. u. Dr., 1615. 8°. [1] Bl., 44 S. Moderner Papierumschlag. 
VD17 23:280458C. - Sehr seltene Flugschrift über die politischen Zustände vor dem Dreissigjährigen Krieg. Mit dem Zitat auf dem Titelblatt "Cui licentia iniquitatis eripitur, utiliter vincitur. Augustinus". Es ist auch ein zweiter Druck der Flugschrift bekannt, hier endet das Zitat mit "... vincitur. Aug." (VD17 14:002333Z). - Durchgehend etwas gebräunt, gutes Exemplar.
Bestellnummer: 106462BB - Aus Liste: Alte Drucke / Inkunabeln 
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Aletophilus, Constantin (d. i. Nicolaus Gürtler): Der bedruckte Palm-Baum Christlicher Warheit, oder Verfolgte Protestant und Waldenser. Vorgestellt in einer ausführlichen und warhafften historischen Beschreibung aller derer Verfolgungs-Gewitter, so über dieselbe von der Regierungs-Zeit deß Königs von Franckreich, Philippi, deß Zweyten, biß auf ... Ludwig den Vierzehenden ... ergangen ... Dabey auch Die fürnehmste Königliche Edicta, so von der Clerisey gegen sie ausgewirckt worden ... Und endlich, Wie man solcher Gewissens-Freyheit ... die Flügel gekürtzt ... Erster Theil (von 2). Nürnberg, Endter, 1687. Gr.-8°. [4] Bl., 790 [i.e. 792] S. mit gestoch. Frontispiz. Prgt. d. Zt. 
VD17 3:005129R. - Seltene erste Ausgabe. - N. Gürtler (1654-1711) war einer der gelehrtesten und belesensten protestant. Theologen seiner Zeit (vgl. ADB X, 185). - Einband angestaubt und etwas fleckig, durchgehend gebräunt und etwas braunfleckig, sonst gut erhalten.
Bestellnummer: 103801BB - Aus Liste: Alte Drucke / Inkunabeln 
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Barles, Louis: Les nouvelles decouvertes sur toutes les parties principales enfermées dans la capacité du bas ventre. Ensemble leur composition, connexion, actions, et usages. Avec des dissertationes sur chaqune en particulier, suivies des remarques curieuses tres-uliles pour la pratique des medicins, & chirurgiens. Lyon, Esprit Vitalis, 1676. 12° (15 x 8,5 cm.). [18] Bl., 275 S. mit 4 Kupfertafeln. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und floraler Rückenvergoldung. 
Hirsch/Hübotter I, 295. Krivatsy 707. Wellcome II, 102. - Zweite Ausgabe der zuerst 1773 erschienenen Abhandlung über die Unterleibsorgane. Erschien als Band II der Werke des franz. Anatomen L. Barles, tätig am College de Marseille. - Eventuell fehlt ein Portrait-Frontispiz, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar.
Bestellnummer: 107455BB - Aus Liste: Alte Drucke / Inkunabeln 
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Bembo, Pietro: Delle lettere di M. Pietro Bembo. A sommi ponteficia, a cardinali et ad altri Signori et persone ecclesiastice, scritte. Con la giunta della vitta del Bembo. Primo (e) secondo volume. Venetia, o. Dr. (G. Scotto), 1575. 8°. 381, (1) S.; 168 Bl. mit wdh. Titelvignette in Holzschnitt u. illustr. Initialen. Ldr. d. 19. Jahrhunderts mit goldgepr. Rückensch., Rückenverg. u. Deckelfiletten. Band I u. II (von 3). 
Gamba 138. - Seltene frühe (2. ?) Ausgabe der 1548-1552 zuerst erschienenen Briefsammlung. Es erschien noch ein dritter Teil mit Briefen an Freunde. - "Questa bella e rara edizione meritava d'essere citata dai vocabolaristi" (Gamba). - Der bedeutende ital. Humanist und Schriftsteller P. Bembo (1470-1547), "macht gegen 1496 die Bekanntschaft von Aldo Manuzio, einem der wichtigsten Buchdrucker und Publizisten der damaligen Zeit. Dieser veröffentlicht im selben Jahr Bembos Erstlingswerk "De Aetna". Hier beschreibt Bembo in Latein die Besteigung des Ätna mit seinem Vater. ... Bei Manuzio beschäftigt sich Bembo verstärkt mit Dante und Petrarca und vertieft vor allem sein Wissen um die Werke Francesco Petrarcas, ... Während der Zeit bei Manuzio werden viele Werke der tre corone (Dante/Petrarca/Boccaccio) veröffentlicht. Unter ihnen sind Klassiker wie die "Divina Commedia" und die "Terze Rime" von Dante, sowie "Le cose volgari" von Petrarca... Als sie 1501 veröffentlicht werden, weisen sie Unterschiede zur Urfassung von Petrarca auf. Bembo scheut sich nicht, seine eigene, moderne Orthographie auf Petrarcas Werk anzuwenden, und nach den Regeln der damaligen Zeit abzuändern. Um das Volgare eines Mitglieds der tre corone zu ändern, die schon zum damaligen Zeitpunkt als Klassiker angesehen werden, bedarf es eines hohen Selbstbewusstseins und der Kenntnis um seine eigenen Fähigkeiten. Des weiteren erhält Bembo Rückendeckung von Manuzio, der "Le cose volgari" druckt, und Bembos Normalisierung des Werkes unverändert lässt. So änderte Bembo zum Beispiel die Kommasetzung, fügte Strichpunkte ein, oder änderte Apostrophen. All dies geschah zum Wohle der besseren Lesbarkeit des Textes. "Le cose volgari" bleiben jedoch nicht das einzige Werk, das von Bembos Normalisierung betroffen ist. Die Texte, die bis 1503 gedruckt werden, erhalten Kommata, die in vielen Werken des bisherigen Volgare noch völlig fehlten, oder nach heutigen Vorstellungen falsch gesetzt wurden. Auch werden, wie oben erwähnt, andere syntaktische Feinheiten abgeändert oder eingefügt. ... 1539 wird er von Papst Paul III. endlich zum Kardinal ernannt, und 1541 zum Bischof von Gubbio. Schon drei Jahre später wird er Bischof von Bergamo, erfüllt seine Aufgaben aber von Rom aus. Am 18.1.1547 stirbt Pietro Bembo und wird zwischen Papst Leo X. und Papst Clemens VII. begraben" (A. Blahnik, Leben und Werk des Pietro Bembo, München 2006). - Titelblatt von Band I etwas fleckig, sonst sehr schönes sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar.
Bestellnummer: 104980BB - Aus Liste: Alte Drucke / Inkunabeln 
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Boethius, An(icius) Manl(ius) (Torquatus) Sever(inus): Consolationis philosophiae. Libri V. Ejusd. opuscula sacra. Cum integris notis Johannis Bernartii, Theodori Sitzmani et Renati Vallini. Accedit Petri Bertii praefatio. Lugduni Batavorum (Leiden), Hack, 1671. Kl.-8°. [21] Bl., 323, (9) S. mit gestoch. Frontispiz, 1 gestoch. Portrait u. Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titelblatt. Prgt. d. Zt. 
Schweiger I, 33. Ziegenfuss I, 126. - "Neue Recens. nach Mscr. und älteren Ausgaben ... Vallinus Noten werden geschätzt" (Schweiger zur ersten Ausgabe dieser Edition von 1656). - Der römische Staatsmann und Philosoph A. M. T. S. Boethius (480-524 oder 526 n. Chr.) in seinen Schriften zeigt er sich "neuplatonisch beeinflußt. Seine vorwiegend philologisch-gelehrte Tätigkeit widmete er in größerem Umfang aristotelischen Schriften, die er übersetzte und kommentierte. Neben Aristoteles schätzte er Platon sehr hoch und glaubte, die Unterschiede in den Lehren beider ausgleichen zu können. Daneben kommentierte und übersetzte er die Eisagoge des Porphyrius und verfaßte einen Kommentar zu Ciceros Topik und eigene Schriften zur Logik, Mathematik und Musik. Während seiner schweren Kerkerhaft entstand die Trostschrift De consolatione philosophiae, die einen eklektischen Platonismus erkennen läßt. B. identifiziert die Gottheit mit dem Weltschöpfer, Gott ist ihm zugleich das eine und das höchste Gut. Die göttliche Vorsehung rückt er stark. in den Vordergrund zeigt auch darin stoische Beeinflussung, daß er diese Pronoia mit der festen Gesetzlichkeit des Naturlaufes ausgleicht und darum freiwillige Unterordnung unter den göttlichen Plan des Weltgeschehens verlangt. In Zusammenhang hiermit bestreitet er einen erheblichen Wert der äußeren Güter, so daß also deren ungerechte Verteilung kein Argument gegen die Güte Gottes darstellen kann; seine Schrift wird mithin zu einer Theodize" (W. Ziegenfuss). - Einband angestaubt und etwas fleckig, Innengelenk nach dem Portrait angeplatzt, dadurch eine Lage gelockert, stellenweise etwas wasserfleckig und durchgehend leicht gebräunt, sonst gut erhalten.
Bestellnummer: 106335BB - Aus Liste: Alte Drucke / Inkunabeln 
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(Boileau-Despreaux, Nicolas): Traité du sublime ou du merveilleux dans le discours, traduit du grec de Longin par M. D***. Paris, la veuve de Claude Thiboust et Pierre Esclassan, 1694. Kl.-8°. Titel, 231 S. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild u. floraler Rückenvergoldung. 
Brunet I, 1059. - Sehr seltene griechisch-französische Parallel-Ausgabe. Im selben Jahr erschien auch eine Ausgabe bei Berriat Saint-Prix. Der "Traité du sublime ..." erschien zuerst 1674 in den "Oeuvres diverses ...". - Wichtige Übersetzung der antiken Literaturkritik "Über das Erhabene". Die Abhandlung eines unbekannten Verfassers wird meist dem griechischen Rethoriker Longinos (205-273) zugeschrieben. "Das zum größten Teil erhaltene Werk, eine Erwiderung auf die gleichnamige Schrift des Caecilius von Kalakte, belegt den erhabenen Stil mit vielen Beispielen aus der griechischen klassischen Literatur (einmal wird auch Genesius 1,3 zitiert) und weist nach, daß nicht Schulregeln die genialen Gedanken hervorbringen, sondern die große, über das Alltägliche sich erhebende Gesinnung. Der Stil des Werkes, das zu den besten Leistungen der antiken Literaturkritik zählt, paßt sich oft dem behandelten Thema an und ist sehr lebendig" (Tusculum Lexikon). - Gestoch. Wappen-Exlibris Théodore de Contamine (1773-1852), zeitgenöss. Besitzvermerk von 1702, das gestoch. Frontispiz ist hier nicht beigebunden, durchgehend leicht gebräunt, gutes dekorativ gebundenes Exemplar.
Bestellnummer: 105693BB - Aus Liste: Alte Drucke / Inkunabeln 
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Bontekoe, Cornelius (d. i. C. Dekker): Opus posthumum, sive oeconomia animalis. Das ist: Kurtze und ausführliche Beschreibung des gantzen menschlichen Leibes, und desselben Würckungen. Wie solche fürnemlich in dem Umlauff des Geblüths bestehen, und daher ihren Ursprung nehmen. Aus dem Lateinischen und Holländischen ins Hochdeutsche übergesetzet von H. H. Bremen, Philip Gottfried Saurmann, 1692. Kl.-8°. [5] Bl., 174 S. Hldr. d. 18. Jahrhunderts, Deckel mit Pergamentbezug. 
Wellcome II, 201. Wolfenb. 235. Vgl. Hirsch-Hüb. I, 626. Nicht bei Waller, Lesky u. Kat. British Library, Dt. Drucke des 17. Jh. - Wohl einzige deutsche Ausgabe. - Eines der im 17. und 18. Jahrhundert beliebten medizinischen Werke des niederländischen Mediziners C. Dekker (1647-1685). "Die bedeutendste kulturgeschichtliche Leistung Bontekoes war die Einführung des Kaffees, der Schokolade und des Tees in Berlin am Hofe des Großen Kurfürsten, wo er als kurfürstlicher Leibarzt wirkte. Als Kaffee (wie auch Tee, Schokolade und Tabak) im 17. Jahrhundert in Europa eingeführt wurden, gab es erbitterte Gegner (Pamphlet der Londoner Frauen gegen den Kaffee und Antwort der Männer darauf, 1674) und glühende Befürworter, zu denen Bontekoe zählte. ... Angesichts des hohen Bierkonsums, eine Folge der traumatischen Kriegserlebnisse des noch nicht lange zurückliegenden Dreißigjährigen Krieges, war die medizinische Verordnung von Kaffee und Tee nicht zuletzt eine Maßnahme gegen den weit verbreiteten Alkoholismus" (Wikipedia). - Rücken alt gekalkt, Deckel etwas fleckig, Titel leicht gebräunt, mit altem Besitzverm. u. zweimal gestemp., Ränder teils mit Tintenfleck.
Bestellnummer: 105274BB - Aus Liste: Alte Drucke / Inkunabeln 
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(Bouchet, Jean): Von den losen Füchsen dieser Welt. Wie alle sündliche Laster in allen Ständen der Menschen zu erkennen durch seltzame Figuren und Gesichte fürgestellet. (Deutsch von Sebastian Brandt). Ohne Ort und Druck, 1606. Kl.-8° (15,5 x 9 cm.). Titel in Rot und Schwarz, 243 S. mit Titelholzschnitt und 10 Holzschnitten. Moderner Halblederband mit goldgepr. Rückenschild. 
Goed. I, 387, 11. Hayn-Got. VIII, 258 ("Rarissime"). Menke, Bibliotheca Reinardiana I, S. 93, Nr. 24 Anm. Rottinger, Frankfurter Buchholzschnitt 111. Sebastian Brant Bibliographie 72. VD17 23:284868Y. - Zuerst 1546 erschienene deutsche Übersetzung von "Les regnars traversant les perilleuses voyes des folles fiances du monde" (Paris 1501). Vorlage für die Übersetzung ist wahrscheinlich die niederländische Ausgabe "De loose vossen der werelt" (Brüssel 1517). - Der französische Historiker Jean Bouchet (1476-1557) beklagt hier Heuchelei, Simonie, Unkeuschheit, Wucher und andere Laster, verbunden mit satirischen Angriffen auf Adel, Geistlichkeit, Rchtsprechung und Staatsgewalt. - "Auf der Rückseite des Titels befindet sich ein lateinisches Gedicht von Seb. Brandt: 'de vulpe', welches wohl Veranlassung gab, das ganze Werk dem Brandt zuzuschreiben... Diese Prosa-Satyre (mit eingestreuten Reimen) ist laut Vorrede 1495 in brabantischer Mundart verfasst und gedruckt" (Hayn-Gotendorf zur ersten deutschen Ausgabe von 1546). Auf dem Titel des franzosischen Originals wird Brant sogar als Verfasser der Schrift genannt, wahrend sich der Name Bouchets in einem Akrostichon verbirgt. - Die schönen Holzschnitte, die hier zum ersten Mal erscheinen, zeigen den Fuchs in verschiedenen menschlichen Rollen. Im Unterschied zur französischen Ausgabe, sind dafür Illustrationen ganz unterschiedlicher Herkunft benutzt wurden, hat der Künstler hier die Holzschnitte überlegt dem Text zugeordnet. Rottinger, der das Werk allein aus den Angaben in einem Katalog von Jacques Rosenthal und der dortigen Abbildung des Titelholzschnittes kennt, vermutet einen "(wandernden?) Kölner" als Urheber der Schnitte, heute werden sie dem Umkreis des Hans Brosamer zugeordnet, der zahlreiche Arbeiten für H. Gülfferich (Verleger der deutschen Erstausgabe) geliefert hat. - Einband und Vorsätze fachgerecht erneuert, Titel und das letzte Blatt mit restaurierten Randläsuren, S. 195/196 mit kleinem Einriß, die Holzschnitte seitlich teils knapp beschnitten, nur vereinzelt etwas braunfleckig und etwas gebräunt, gutes Exemplar. First published in 1546, this is a German translation of ?Les regnars traversant les perilleuses voyes des folles fiances du monde? (Paris 1501). The translation is probably based on the Dutch edition ?De loose vossen der werelt? (Brussels 1517). The French historian Jean Bouchet (1476-1557) laments hypocrisy, simony, unchastity, usury and other vices, combined with satirical attacks on the nobility, the clergy, the judiciary and the state authorities. On the back of the title page is a Latin poem by Seb. Brandt: "de vulpe?, which probably gave rise to the attribution of the entire work to Brandt... According to the preface, this prose satire (with interspersed rhymes) was written and printed in the Brabant dialect in 1495" (Hayn-Gotendorf on the first German edition of 1546). On the title page of the French original, Brant is even named as the author of the text, while Bouchet's name is hidden in an acrostic. The beautiful woodcuts, which appear here for the first time, show the fox in various human roles. In contrast to the French edition, which uses illustrations from a wide variety of sources, the artist has carefully matched the woodcuts to the text. Rottinger, who knows the work solely from the information in a catalogue by Jacques Rosenthal and the illustration of the title woodcut there, suspects a ?(wandering?) Cologne resident? as the creator of the cuts. Today, they are attributed to the circle of Hans Brosamer, who produced numerous works for H. Gülfferich (publisher of the first German edition). - Binding and endpapers professionally renewed, title and last leaf with restored marginal wear, pp. 195/196 with small tear, woodcuts partly trimmed at the sides, only a few brown spots and slightly browned, good copy.
Bestellnummer: 108758BB - Aus Liste: Alte Drucke / Inkunabeln 
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(Brenner, Martin): Ein Schrifftreicher inn sechß vnd sechßtzig Fragstück verfaster Tactat / Vom Stand der Klösterlichen Jungkfrawen. Nicht allein den Geistlichen / sondern auch den Weltlichen / so wol Manns vnnd Weibspersonen / nützlich zulesen. Konstanz, Leonhart Straub Wittwe, 1608. Kl.-8° (16 x 10,5 cm.). [8] Bl., 451, (5) S. mit Titelblatt in Rot und Schwarz und 5 (2 ganzseitigen) Holzschnitten. Moderner Halbpergamentband. 
NDB II, 587. VD17 12:113696N. - Sehr selten, weltweit nur ein Exemplar in der Bayerischen Staatsbibliothek nachweisbar (lt. KVK). - Martin Brenner (auch Prenner, 1548-1616) "promovierte 1581 in Pavia zum Dr. theol. Erzbischof Khuen Belasy berief ihn nach Salzburg und ernannte ihn 1585 zum Bischof von Seckau. Erzbischof Wolf Dietrich ernannte B. 1591 zum Generalvikar in Steiermark. Unter Ferdinand II. wurde er Leiter der Reformationskommission ("Malleus haereticorum", "Apostel Steiermarks"). Er wirkte durch Belehrung und überließ die Zwangsmaßregeln stets den weltlichen Kommissionsmitgliedern. Die Gegenreformation in Innerösterreich verlief unblutig. B. resignierte krankheitshalber 1615" (K. Eder in NDB). - Titel gestempelt und mit zeitgenöss. Besitzvermerk, etwas fleckig und teils wasserrandig, mit kl. Randläsuren (meist untere Ecke betroffen), gutes Exemplar.
Bestellnummer: 108507BB - Aus Liste: Alte Drucke / Inkunabeln 
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Bürger, Joachim: Singularium observationum iuridico-politico militarium centuriae quatuor. Quibus in fine centuriae secundae, iuxta desiderium multorum, annexus est modus, iudicium militare exercendi. Accedit huic editioni centuria quinta hactenus nunquam edita. Opus non tam in re militari, quam in iure civili versantibus apprime utile ac necessarium. Köln, Hermann Demen, 1685. 8°. Gestoch. Frontispiz, [3] Bl., 817 [i. e. 816] S., [11] Bl. Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und reicher Rückenvergoldung. 
VD17 39:155483U. - Gegenüber früheren Auflagen wesentlich erweiterte Ausgabe dieser Sammlung zum Zivil- und Militärrecht des Juristen J. Bürger, tätig 1631 bis 1654 in Odenthal. - Einband etwas berieben, sonst gut erhalten.
Bestellnummer: 108805BB - Aus Liste: Alte Drucke / Inkunabeln 
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Buisson, Mr. de (d. i. Gatien de Courtilz de Sandras): La vie du Vicomte de Turenne, Maréchal General des Camps et Armées du Roi, Colonel General de la Cavalerie Legere de France, et Gouverneur du haut et bas Limosin. Cologne (Köln), Jean de Clou, 1685. 12° (15,5 x 10 cm.). [5] Bl., 392 S. Schwarzer Halb-Maroquinlederband des 19. Jahrhunderts mit goldgepr. Rückentitel und floraler Rückenvergoldung. 
Cioranescu 22349 (unter "Fausses attributions"). Quérard I, 996. VD17 1:070647S. - Seltene erste Ausgabe der Biographie des bedeutenden französischen Feldherren. - Henri de La Tour d?Auvergne, vicomte de Turenne (1611-1675) "gilt neben Condé als der bedeutendste französische Feldherr seiner Zeit und in Frankreich als der bedeutendste Feldherr zeitlich vor und in der Hierarchie nach Napoleon. Er war ein methodisch gebildeter und vorsichtiger General, ein ausgezeichneter Taktiker, der sich auch sorgfältig um die Verpflegung und Verwendung seiner Truppen kümmerte" (Wikipedia). - Gelenke etwas berieben, ohne das gestoch. Frontispiz, statt dessen ist eine Reproduktion eines Stiches "Mort du maréchal de Turenne, à Sassbach, le 27 juillet 1675" gegenüber dem Titelblatt montiert, Innengelenk vor dem Titelblatt etwas angeplatzt, schönes dekorativ gebundenes Exemplar.
Bestellnummer: 107156BB - Aus Liste: Alte Drucke / Inkunabeln 
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Camus, Jean Pierre: Sermones sublimati, seu homiliae dominicales et festivales. Beigebunden: Ders. Primae homiliae quadragesimales et in passionem Domini nostri Jesu Christi habitae et conscriptae... - Beigebunden: Ders. Homiliae de passione Domini nostri Jesu Christi. Coloniae Agrippinae (Köln), J. Kinch, 1619-1621. 8°. [8] Bl., 361, (6) S.; 384, (7) S.; [8] Bl. (1 w.), 491, (3) S. Prgt. der Zeit mit handschr. Rückentitel. 3 Teile in 1 Band. 
VD 17 23:273998R. - Umfangreiche Predigtsammlung des franz. Bischofs und Barockschriftstellers. - Jean-Pierre Camus (1584-1652) wurde 1609 von Franz von Franz von Sales zum Bischof von Belley geweiht. 1650 wurde er zum Bischof von Arras berufen, starb aber vor Antritt seines Amtes. - "Bischof Camus war einer der fruchtbarsten Autoren der französischen Sprache. Im Dienste der katholischen Gegenreform schrieb er rund zweihundert erbauliche Romane, in denen er mit der drastischen Schilderung sündigen Verhaltens abschreckend wirken wollte und damit zum Vorläufer des roman noir wurde. Seine größte Leistung sind die zehn Bände mit dem Titel Diversités (1608?1618), die nach dem Vorbild der Essais von Montaigne mit großer humanistischer Gelehrsamkeit verfasst sind" (Wikipedia). - Einband etwas angestaubt, gutes Exemplar.
Bestellnummer: 106775BB - Aus Liste: Alte Drucke / Inkunabeln 
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Colbert, Jean-Baptiste, Marquis de Seignelay (1651-1690, französ. Minister der Marine und des königlichen Hauses, gleichnamiger Sohn des Finanzministe: Brief mit eigenhändiger Unterschrift "Seignelay". Versailles, 12. Mai 1682. 4° (32 x 21,5 cm.). 1 Bl., 1 S. beschrieben. 
"Pour response a la lettre que vous avez pris la peine de mescrire le 2e. des ce mois, J'escris par ordre du Roy aux officiers des admirautez de Languedoc de faire toutes les diligences necessaires pour faire arrester trois, ou quatre des matelots qui ont fuy lors de la derniere levée, et de les faire punir suivant la rigueur de l'edit de 1673...". - Etwas angestaubt und mit geringen Randläsuren, links ein Streifen des abgeschnittenen hinteren Blattes überklebt und mit Sammlerstempel (Börje Israelsons).
Bestellnummer: 101537BB - Aus Liste: Alte Drucke / Inkunabeln 
Anbieter:  Antiquariat Haufe & LutzD - 76133 Karlsruhe - AGB / Widerrufsbelehrung  / Datenschutzerklärung 



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