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Sachgebiet: HANDSCHRIFTEN manuscripts
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Anonymous (englischer Aquarellist des 19. Jhds.): (Als Vorlage gedachte Aquarellfolge zum jagdbaren Federwild mit umfangreichsten Anweisungen zur Kolorierung. ) - Folge von vier Blatt Aquarellen von jagdbarem Federwild (allesamt Hühnervögel: Fasan, Birkhuhn, Auerhuhn, Moorhuhn) mit handschriftlicher Beschreibung in englischer Sprache. England, undatiert (um 1820). England, undatiert (um 1820). Quart (275 x 190 mm). Zwei fadengeheftete Doppelbögen mit vier beidseitig beschriebenen und illustrierten Bll. Die Beschreibung in sehr gut lesbarer Kursive in englischer Sprache. Etwas gebräunt, nur unwesentliche Gebrauchspuren, insgesamt von sehr guter Erhaltung. Von sehr geübter Hand angefertigt und offenbar als Druckvorlage bzw. -anweisung für ein ornithologisches oder jagdkundliches Werk gedacht: Der Text beschreibt fast ausschließlich, dafür aber minutiös die Farbgebung der einzelnen Körperpartien der sonst nur in grauen Schattierungen abgebildeten Vögel, bis hinein in die feinsten Muster einzelner, markanter Federn: "The bill is of a pale horn colour, the nostrils are hid under an arched covering, the eyes are yellow, and are surrounded by a naked warty skin, of a beautiful scarlet, finely spotted with black, immediately under each eye there is a small patch of short feathers of a dark glossy purple, the upper parts of the head & neck are of a deep purple, varying to glossy green and blue, the lower parts of the neck and brest are of a reddish chestnut, with black indentet edges...." beginnt die Beschreibung der Farben des Fasanes und nicht weniger detailliert widmet sich der Künstler auch den anderen gefiederten Gesellen. Von sehr geübter Hand angefertigt und offenbar als Druckvorlage bzw. -anweisung für ein ornithologisches oder jagdkundliches Werk gedacht: Der Text beschreibt fast ausschließlich, dafür aber minutiös die Farbgebung der einzelnen Körperpartien der sonst nur in grauen Schattierungen abgebildeten Vögel, bis hinein in die feinsten Muster einzelner, markanter Federn: "The bill is of a pale horn colour, the nostrils are hid under an arched covering, the eyes are yellow, and are surrounded by a naked warty skin, of a beautiful scarlet, finely spotted with black, immediately under each eye there is a small patch of short feathers of a dark glossy purple, the upper parts of the head & neck are of a deep purple, varying to glossy green and blue, the lower parts of the neck and brest are of a reddish chestnut, with black indentet edges...." beginnt die Beschreibung der Farben des Fasanes und nicht weniger detailliert widmet sich der Künstler auch den anderen gefiederten Gesellen. 
Von sehr geübter Hand angefertigt und offenbar als Druckvorlage bzw. -anweisung für ein ornithologisches oder jagdkundliches Werk gedacht: Der Text beschreibt fast ausschließlich, dafür aber minutiös die Farbgebung der einzelnen Körperpartien der sonst nur in grauen Schattierungen abgebildeten Vögel, bis hinein in die feinsten Muster einzelner, markanter Federn: "The bill is of a pale horn colour, the nostrils are hid under an arched covering, the eyes are yellow, and are surrounded by a naked warty skin, of a beautiful scarlet, finely spotted with black, immediately under each eye there is a small patch of short feathers of a dark glossy purple, the upper parts of the head & neck are of a deep purple, varying to glossy green and blue, the lower parts of the neck and brest are of a reddish chestnut, with black indentet edges...." beginnt die Beschreibung der Farben des Fasanes und nicht weniger detailliert widmet sich der Künstler auch den anderen gefiederten Gesellen.
Bestellnummer: LWB1922-00B - Aus Liste: HANDSCHRIFTEN manuscripts 

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Anonymus (deutsch, 17. Jahrhundert): (Der Hund, dein Diener, dein Herr.) - Aquarell einer ruhenden Dogge: "Dies ist der Herr Laxelein von Sampt Pelter [Samtfell]". Deutsch, 17. Jahrhundert. Deutsch, 17. Jahrhundert. Ca. 105 x 155 mm. Unter Passepartout montiert. In jeder Hinsicht gekonnt ausgeführtes Aquarell mit einzeiliger deutschsprachiger Beschriftung von Hand. Geringfügig gebräunt und auch in der Darstellung etwas fleckig, insgesamt aber von reizender Erhaltung. Meisterhafte Aquarellzeichnung eines Vorläufers der Deutschen Dogge, in der typischen Pose eines mit eingezogenem Schwanz dienstbar auf Anweisung wartenden Tieres. Daß Hund und Herrchen, wie so oft in der langen Geschichte der Beziehung von Mensch und schwanzwedelndem Vierbeiner, beizeiten die Rollen tauschen, hier en passant und gar nicht unfreiwillig durch den Rufnamen des Kläffers in der Legende mitgeteilt: "Herr Laxelein von Sampt Pelter". - Das Blatt stammt aus der gleichen Quelle wie vorige Position (Aquarell einer Teichralle) und ist daher mglw. ebenfalls dem Heilbronner Raum zuzuschreiben. Ob jedoch der Künstler der gleiche ist, läßt sich kaum mehr ermitteln und dürfte ob des etwas abweichenden Stiles auch zweifelhaft sein, die Beschriftung jedenfalls stammt sicher von anderer Hand als jene in zuvor angebotener Position. Meisterhafte Aquarellzeichnung eines Vorläufers der Deutschen Dogge, in der typischen Pose eines mit eingezogenem Schwanz dienstbar auf Anweisung wartenden Tieres. Daß Hund und Herrchen, wie so oft in der langen Geschichte der Beziehung von Mensch und schwanzwedelndem Vierbeiner, beizeiten die Rollen tauschen, hier en passant und gar nicht unfreiwillig durch den Rufnamen des Kläffers in der Legende mitgeteilt: "Herr Laxelein von Sampt Pelter". - Das Blatt stammt aus der gleichen Quelle wie vorige Position (Aquarell einer Teichralle) und ist daher mglw. ebenfalls dem Heilbronner Raum zuzuschreiben. Ob jedoch der Künstler der gleiche ist, läßt sich kaum mehr ermitteln und dürfte ob des etwas abweichenden Stiles auch zweifelhaft sein, die Beschriftung jedenfalls stammt sicher von anderer Hand als jene in zuvor angebotener Position. 
Meisterhafte Aquarellzeichnung eines Vorläufers der Deutschen Dogge, in der typischen Pose eines mit eingezogenem Schwanz dienstbar auf Anweisung wartenden Tieres. Daß Hund und Herrchen, wie so oft in der langen Geschichte der Beziehung von Mensch und schwanzwedelndem Vierbeiner, beizeiten die Rollen tauschen, hier en passant und gar nicht unfreiwillig durch den Rufnamen des Kläffers in der Legende mitgeteilt: "Herr Laxelein von Sampt Pelter". - Das Blatt stammt aus der gleichen Quelle wie vorige Position (Aquarell einer Teichralle) und ist daher mglw. ebenfalls dem Heilbronner Raum zuzuschreiben. Ob jedoch der Künstler der gleiche ist, läßt sich kaum mehr ermitteln und dürfte ob des etwas abweichenden Stiles auch zweifelhaft sein, die Beschriftung jedenfalls stammt sicher von anderer Hand als jene in zuvor angebotener Position.
Bestellnummer: LWB1905-00B - Aus Liste: HANDSCHRIFTEN manuscripts 

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Anonymus (schwäbisch, 1676): (Von der Schwäbischen Hausfrau, die mal einen Vogel hatte. ) - Hervorragend ausgeführtes, gouachiertes Aquarell einer männlichen Teichralle, mit einem handschriftlichen Bericht über deren kuriosen Fang in einer Kloake, ihrer zweiwöchigen Gefangenschaft auf der Alb und anschließender Flucht der Kreatur zurück in die Natur. Schwaben, 1676. Schwaben, 1676. Ca. 150 x 195 mm. Unter Passepartout montiert. Gouachiertes Aquarell mit elfzeiliger deutschsprachiger Beschriftung von Hand. Geringfügig gebräunt, insgesamt von ausgezeichneter Erhaltung. Die detaillreiche, von einem in der naturkundlichen Illustration ohne Zweifel sehr geübtem Künstler angefertigte Abbildung mit der folgenden Beschreibung des bewegenden dörflichen Zwischenfalles: "Dieser Vogel ist von des Herrn Renners Fürstlichen Renth-Cammer-Cancellistens und Pappierverwalters Töchterlein, einem alß selbige einem jungen Huen nachgegangen, im S.V. Cloac zwischen Ihro Gnaden des geheimen Regimentsraths und Cammermeisters und sein Herrn Renners Hauß gefangen, in die 14 Tag mit Waßer und allerhand Speiß auffgehalten, nachgehents aber, alß Er einiß auff der Gaßin, ans Waßer kommen, wieder angesichts verlohren worden, im August Anno 1676. // In der Größin eines Huens, doch höherer Postur". - Bei den erwähnten Personen handelt es sich um Johann Christoph von Renner (verstorben um 1690), württembergischer Papierverwalter und Rentkammerkanzlist (Pfeilsticker, Dienerbuch § 1720, 1745, 1781) und seine Tochter Elisabeth Regina. Sie heiratete 1691 Johann Kommerell, Herzoglich Württembergischer Rath und Pfleger zu Heilbronn. Die detaillreiche, von einem in der naturkundlichen Illustration ohne Zweifel sehr geübtem Künstler angefertigte Abbildung mit der folgenden Beschreibung des bewegenden dörflichen Zwischenfalles: "Dieser Vogel ist von des Herrn Renners Fürstlichen Renth-Cammer-Cancellistens und Pappierverwalters Töchterlein, einem alß selbige einem jungen Huen nachgegangen, im S.V. Cloac zwischen Ihro Gnaden des geheimen Regimentsraths und Cammermeisters und sein Herrn Renners Hauß gefangen, in die 14 Tag mit Waßer und allerhand Speiß auffgehalten, nachgehents aber, alß Er einiß auff der Gaßin, ans Waßer kommen, wieder angesichts verlohren worden, im August Anno 1676. // In der Größin eines Huens, doch höherer Postur". - Bei den erwähnten Personen handelt es sich um Johann Christoph von Renner (verstorben um 1690), württembergischer Papierverwalter und Rentkammerkanzlist (Pfeilsticker, Dienerbuch § 1720, 1745, 1781) und seine Tochter Elisabeth Regina. Sie heiratete 1691 Johann Kommerell, Herzoglich Württembergischer Rath und Pfleger zu Heilbronn. 
Die detaillreiche, von einem in der naturkundlichen Illustration ohne Zweifel sehr geübtem Künstler angefertigte Abbildung mit der folgenden Beschreibung des bewegenden dörflichen Zwischenfalles: "Dieser Vogel ist von des Herrn Renners Fürstlichen Renth-Cammer-Cancellistens und Pappierverwalters Töchterlein, einem alß selbige einem jungen Huen nachgegangen, im S.V. Cloac zwischen Ihro Gnaden des geheimen Regimentsraths und Cammermeisters und sein Herrn Renners Hauß gefangen, in die 14 Tag mit Waßer und allerhand Speiß auffgehalten, nachgehents aber, alß Er einiß auff der Gaßin, ans Waßer kommen, wieder angesichts verlohren worden, im August Anno 1676. // In der Größin eines Huens, doch höherer Postur". - Bei den erwähnten Personen handelt es sich um Johann Christoph von Renner (verstorben um 1690), württembergischer Papierverwalter und Rentkammerkanzlist (Pfeilsticker, Dienerbuch § 1720, 1745, 1781) und seine Tochter Elisabeth Regina. Sie heiratete 1691 Johann Kommerell, Herzoglich Württembergischer Rath und Pfleger zu Heilbronn.
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C. Pfeiffer (Bremen, um 1850/60): Illustrirte Skizzen. Album mit 23 Karikaturen in verschiedenen Techniken (Aquarell, Blei, Tusche) sowie 27 handschriftlich beschriebene, zwischen die Illustrationen gebundene Blätter und 8 Scherenschnitte. Mit 2 Beigaben. Bremen, datiert 1850-1860. Kl.-Oktav. Zeitgenössisches Halbleder mit marmorierten Bezügen. Die Beigaben abweichend aber sehr dekorativ gebunden. Reizend illustrierter Sammelband in der Art eines Liber amicorum mit gekonnten Biedermeier-Karikaturzeichnungen, diese jeweils mit satirischen handschriftlichen Beschreibungen auf dem gegenüberliegenden Blatt: eine Karikatur zum schwedischen König Gustav Adolph, auf das Wundarzt-Gewerbe ("die Wundschau"), ein Doppelbild einer jungen Hübschen und einer Gealterten ("Sonst - Jetzt"), 4 Scenen im Platzregen (Wasserballet mit Regenschirmen), der 5 syphillitische Damen als Besucherinnen des Truner-Balles, eine Ansicht von Hönisch bei Verden etc. Darüberhinaus enthalten sind einige gekonnte, sehr fein ausgeführte Scherenschnitte: "Industriellenklage" ("Aah, schon seit 14 Tagen keinen Crawall mehr"), "Narren blasen auf" etc.. - Dabei: Pfeiffer: Poetische Skizzen. 2 Halblederbände der Zeit, durchgehend handschriftlich beschrieben mit Zitaten aus verschiedenen Büchern und Zeitschriften der Zeit: "Was man in langer weiter Strecke / Geschrieben aus einander fand / Das kömmt nun unter einer Decke / Manch guten Leser in die Hand". Insgesamt schönes und dekoratives Ensemble. Reizend illustrierter Sammelband in der Art eines Liber amicorum mit gekonnten Biedermeier-Karikaturzeichnungen, diese jeweils mit satirischen handschriftlichen Beschreibungen auf dem gegenüberliegenden Blatt: eine Karikatur zum schwedischen König Gustav Adolph, auf das Wundarzt-Gewerbe ("die Wundschau"), ein Doppelbild einer jungen Hübschen und einer Gealterten ("Sonst - Jetzt"), 4 Scenen im Platzregen (Wasserballet mit Regenschirmen), der 5 syphillitische Damen als Besucherinnen des Truner-Balles, eine Ansicht von Hönisch bei Verden etc. Darüberhinaus enthalten sind einige gekonnte, sehr fein ausgeführte Scherenschnitte: "Industriellenklage" ("Aah, schon seit 14 Tagen keinen Crawall mehr"), "Narren blasen auf" etc.. - Dabei: Pfeiffer: Poetische Skizzen. 2 Halblederbände der Zeit, durchgehend handschriftlich beschrieben mit Zitaten aus verschiedenen Büchern und Zeitschriften der Zeit: "Was man in langer weiter Strecke / Geschrieben aus einander fand / Das kömmt nun unter einer Decke / Manch guten Leser in die Hand". Insgesamt schönes und dekoratives Ensemble. 
Reizend illustrierter Sammelband in der Art eines Liber amicorum mit gekonnten Biedermeier-Karikaturzeichnungen, diese jeweils mit satirischen handschriftlichen Beschreibungen auf dem gegenüberliegenden Blatt: eine Karikatur zum schwedischen König Gustav Adolph, auf das Wundarzt-Gewerbe ("die Wundschau"), ein Doppelbild einer jungen Hübschen und einer Gealterten ("Sonst - Jetzt"), 4 Scenen im Platzregen (Wasserballet mit Regenschirmen), der 5 syphillitische Damen als Besucherinnen des Truner-Balles, eine Ansicht von Hönisch bei Verden etc. Darüberhinaus enthalten sind einige gekonnte, sehr fein ausgeführte Scherenschnitte: "Industriellenklage" ("Aah, schon seit 14 Tagen keinen Crawall mehr"), "Narren blasen auf" etc.. - Dabei: Pfeiffer: Poetische Skizzen. 2 Halblederbände der Zeit, durchgehend handschriftlich beschrieben mit Zitaten aus verschiedenen Büchern und Zeitschriften der Zeit: "Was man in langer weiter Strecke / Geschrieben aus einander fand / Das kömmt nun unter einer Decke / Manch guten Leser in die Hand". Insgesamt schönes und dekoratives Ensemble.
Bestellnummer: LPZ1703_10 - Aus Liste: HANDSCHRIFTEN manuscripts 

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Lorenz Fleischer Nachfahren (Bürgermeister von Freiberg i. Sachsen, 1516-1584): (Über fast 150 Jahre geführte sächsische Familienchronik mit aufwendiger Buchmalerei auf Pergament. ) Über 200 Jahre umfassende sächsische Familienchronik der Nachfahren des Freiberger Bürgermeis­ters Lorenz Fleischer: Das "Ehebüchlein" der Familien Fleischer, Beyer, von Gersdorf, Liebeler, Alnpeck, von Falcken, von Bünau, von Barleben. Deutsche Kurrent- und deutsche Handschrift auf Pergament von mehreren Händen mit aufwendigem Buchschmuck. Sachsen, aufgesetzt um 1580 und geführt bis 1710. Oktav. Dekorativer Meistereinband des 16./17. Jahrhunderts aus Schweinsleder über Holzdeckeln mit goldgeprägten Mittelstücken mit Mauresken, Eckfleurons und Bandwerkbordüren. Der Rücken unter Verwendung des etwas rissigen Org.-Rückens sowie Gelenke und Deckelecken fachmännisch restauriert. Mit 11 in Farbe gezeich­neten, teils gouachierten und goldgehöhten, bewohnten Bordüren mit reichem floralem und animalischem Besatz, Blatt- und Rankenwerk im Stil der Rennaissance, Kartu­schen und Medaillons sowie 32 (teils wiederholte) farbig gezeichneten Wappendarstellungen (davon 24 gouachiert und partiell goldgehöht). Insgesamt 87 nicht nummerierte Pergamentblatt, davon 35 Bll. beidseitig unbeschrieben (davon 11 wiederum wohl als Schutz für die Blätter mit Bordüren gedacht, da dort kein Schriftspiegel eingezeichnet wurde). Die wiederholt als "Ehebüchlein" bezeichnete Famlienchronik verzeichnet über einen Zeitraum von nahezu 200 Jahren - beginnend 1516, geführt bis 1710 - Eheschließungen, Geburten, Sterbedaten, Taufen und Paten innerhalb der einzelnen Familienzweige und ist vermehrt um Bibelzitate, Epitaphe, Leichengebete für verstorbene Kinder etc. und spiegelt in seiner Gesamtheit zahlreiche Querverbindungen zu verschiedenen kursächischen Familien wieder, deren adelige und bürgerliche Mitglieder teils in kommunalen oder kurfürstlichen Diensten standen. Die Aufzeichnungen beginnen mit der Familie Lorenz Fleischers (1516-1584), Bürgermeister der Stadt Freiberg in Sachsen, und wurden von dessen Enkel Lorentz Beyer niedergeschrieben. Es folgen Martin Beyer mit Frau Johanna (geb. Fleischer), Hein­rics (Heinrich) von Gersdorf (Stift Doberlug), "Clement Falcken von Näuenhoff" sowie Lorentz Beyer (kurfürstlicher Verwalter zu Graditz und Döhlen (gest. 1633) mit seiner Frau Margarethe (geb. Gersdorf). Die dazugehörigen gouachierten Familienwappenzeichnungen vom Schreiber wie folgt bezeichnet: "Balzer Beyers von Dreßden, geweßen Haußkeller Kellermeister alda, Martin Beyers Vater, alß meines Großvaters", "Lawrenz Fleischers von Freibergks gewesenen Bürgermeisters alda, meiner Mutter Fr. Helenen, Martin Beyers Weibes Vatern, als meines großVattern", "Balzer Fridelens von Dipoltswalda im Gebirge, geweßenen Försters alda Tochter Magdalenen, als Balzer Beyern Weibes, meines Vatern Mutter, und meiner großen Muttern", Johan Andreas Alnpecks von Freybergks Tochter, Fr: Reginen ... Lawrenz Fleischerns Weibes, alß meiner Mutter Mutter, und meiner große Muter", "des alten Heinrich von Gerßdorff, im Stieft Doberluck: Heinrich von Gerßdorffs...aus Gruna Vater, als meines lieben Weibes F: Margarethen großVaters", "des alten Clement Falcken von Näuenhoff Tochter, Fr. Hethwigs Heinrich von Gerßdorff, ... Schultteis aus Gruna Weibes", "Günther von Biehnau (Bünau) uff Tezschen (Tetschen) Tochter Fr: Mechtilten, des alten Heinrich von Gerßdorffs Weibes, alß meines Weibes Vatern Mutter Mutter, und ihre große Muttern", "Hans von Barleben uf Selberlangk (Selbelang) Tochter, Fr: Annen, des Clemens Falckens von Näuenhoffs Weibes, als meinen lieben Weibes Mutter Mutter und als ihrer großen Mutter Wapen". Der hierauf folgende Teil in anderen Handschriften enthält das Ehebüchlein von Christian Beyer (Anno 1654), Sohn von Christian (-1690) und Maria Beyer (geb. Allius, gest. 1694 in Döbeln) und seiner Frau mit Aufzeichnungen zu (teils auf Schloss Brandis) geborenen und verlorenen Kindern, zu Anna Margaretha, verh. Johann Ernst Liebeler (Kurfürstlicher Amtmann zu Borna), geb. Beyer, den Geschwistern Johanna Margaretha, verh. Michael Schmiedt (Hochfürstl. Sächs. Naumburg geh. Kammermeister), und Johann Friedrich Beyer (Kurfürstlicher Amtsschreiber), Anne Dorothee, geb. Liebeler, verh. Beyer, Johann Heinrich Beyern von Döbeln (zu Brandis), Sophia Elenora Liebeler, verh. Johan Philipp Thiemen (Med. Licent. und Rect. in Dorna), Christian Gottlob Liebeler (Rechtskonsulent), Elias Liebeler (Amtmann) und zahlreiche weitere. - Für eine über 200 Jahre hinweg immer wieder konsultierte und erweiterte Handschrift in ungewöhnlich gutem Zustand. Wenige Blatt mit Verwischungen, zwei Seiten mit stärkeren Kritzeleien von Kinderhand in (radierbarem) Blei. Das Pergament wie üblich durch Feuchtigkeitseinwirkungen der Farbe stellenweise gewellt. Die letzten fünf beschriebenen Blatt des jüngeren Teils der Handschrift stärker feuchtigkeitswellig und -fleckig, jedoch die Handschrift auch an dieser Stelle sehr gut lesbar. - Die Vorsätze wohl im Zuge der Einbandrestaurierung unter Verwendung alten Papieres erneuert. Die Mauresken der Mittelstücke auf Vorder- und Hinterdeckel sind sich sehr ähnlich, jedoch nicht identisch. Jenes auf dem Vorderdeckel kann auf einer Ausgabe von Augustinus De civitate dei (1596) in der Einbandsammlung der Bayerischen Staatsbibliothek nachgewiesen werden (EBDB w004762; ESlg/P.lat. Die wiederholt als "Ehebüchlein" bezeichnete Famlienchronik verzeichnet über einen Zeitraum von nahezu 200 Jahren - beginnend 1516, geführt bis 1710 - Eheschließungen, Geburten, Sterbedaten, Taufen und Paten innerhalb der einzelnen Familienzweige und ist vermehrt um Bibelzitate, Epitaphe, Leichengebete für verstorbene Kinder etc. und spiegelt in seiner Gesamtheit zahlreiche Querverbindungen zu verschiedenen kursächischen Familien wieder, deren adelige und bürgerliche Mitglieder teils in kommunalen oder kurfürstlichen Diensten standen. Die Aufzeichnungen beginnen mit der Familie Lorenz Fleischers (1516-1584), Bürgermeister der Stadt Freiberg in Sachsen, und wurden von dessen Enkel Lorentz Beyer niedergeschrieben. Es folgen Martin Beyer mit Frau Johanna (geb. Fleischer), Hein­rics (Heinrich) von Gersdorf (Stift Doberlug), "Clement Falcken von Näuenhoff" sowie Lorentz Beyer (kurfürstlicher Verwalter zu Graditz und Döhlen (gest. 1633) mit seiner Frau Margarethe (geb. Gersdorf). Die dazugehörigen gouachierten Familienwappenzeichnungen vom Schreiber wie folgt bezeichnet: "Balzer Beyers von Dreßden, geweßen Haußkeller Kellermeister alda, Martin Beyers Vater, alß meines Großvaters", "Lawrenz Fleischers von Freibergks gewesenen Bürgermeisters alda, meiner Mutter Fr. Helenen, Martin Beyers Weibes Vatern, als meines großVattern", "Balzer Fridelens von Dipoltswalda im Gebirge, geweßenen Försters alda Tochter Magdalenen, als Balzer Beyern Weibes, meines Vatern Mutter, und meiner großen Muttern", Johan Andreas Alnpecks von Freybergks Tochter, Fr: Reginen ... Lawrenz Fleischerns Weibes, alß meiner Mutter Mutter, und meiner große Muter", "des alten Heinrich von Gerßdorff, im Stieft Doberluck: Heinrich von Gerßdorffs...aus Gruna Vater, als meines lieben Weibes F: Margarethen großVaters", "des alten Clement Falcken von Näuenhoff Tochter, Fr. Hethwigs Heinrich von Gerßdorff, ... Schultteis aus Gruna Weibes", "Günther von Biehnau (Bünau) uff Tezschen (Tetschen) Tochter Fr: Mechtilten, des alten Heinrich von Gerßdorffs Weibes, alß meines Weibes Vatern Mutter Mutter, und ihre große Muttern", "Hans von Barleben uf Selberlangk (Selbelang) Tochter, Fr: Annen, des Clemens Falckens von Näuenhoffs Weibes, als meinen lieben Weibes Mutter Mutter und als ihrer großen Mutter Wapen". Der hierauf folgende Teil in anderen Handschriften enthält das Ehebüchlein von Christian Beyer (Anno 1654), Sohn von Christian (-1690) und Maria Beyer (geb. Allius, gest. 1694 in Döbeln) und seiner Frau mit Aufzeichnungen zu (teils auf Schloss Brandis) geborenen und verlorenen Kindern, zu Anna Margaretha, verh. Johann Ernst Liebeler (Kurfürstlicher Amtmann zu Borna), geb. Beyer, den Geschwistern Johanna Margaretha, verh. Michael Schmiedt (Hochfürstl. Sächs. Naumburg geh. Kammermeister), und Johann Friedrich Beyer (Kurfürstlicher Amtsschreiber), Anne Dorothee, geb. Liebeler, verh. Beyer, Johann Heinrich Beyern von Döbeln (zu Brandis), Sophia Elenora Liebeler, verh. Johan Philipp Thiemen (Med. Licent. und Rect. in Dorna), Christian Gottlob Liebeler (Rechtskonsulent), Elias Liebeler (Amtmann) und zahlreiche weitere. - Für eine über 200 Jahre hinweg immer wieder konsultierte und erweiterte Handschrift in ungewöhnlich gutem Zustand. Wenige Blatt mit Verwischungen, zwei Seiten mit stärkeren Kritzeleien von Kinderhand in (radierbarem) Blei. Das Pergament wie üblich durch Feuchtigkeitseinwirkungen der Farbe stellenweise gewellt. Die letzten fünf beschriebenen Blatt des jüngeren Teils der Handschrift stärker feuchtigkeitswellig und -fleckig, jedoch die Handschrift auch an dieser Stelle sehr gut lesbar. - Die Vorsätze wohl im Zuge der Einbandrestaurierung unter Verwendung alten Papieres erneuert. Die Mauresken der Mittelstücke auf Vorder- und Hinterdeckel sind sich sehr ähnlich, jedoch nicht identisch. Jenes auf dem Vorderdeckel kann auf einer Ausgabe von Augustinus De civitate dei (1596) in der Einbandsammlung der Bayerischen Staatsbibliothek nachgewiesen werden (EBDB w004762; ESlg/P.lat. 
Die wiederholt als "Ehebüchlein" bezeichnete Famlienchronik verzeichnet über einen Zeitraum von nahezu 200 Jahren - beginnend 1516, geführt bis 1710 - Eheschließungen, Geburten, Sterbedaten, Taufen und Paten innerhalb der einzelnen Familienzweige und ist vermehrt um Bibelzitate, Epitaphe, Leichengebete für verstorbene Kinder etc. und spiegelt in seiner Gesamtheit zahlreiche Querverbindungen zu verschiedenen kursächischen Familien wieder, deren adelige und bürgerliche Mitglieder teils in kommunalen oder kurfürstlichen Diensten standen. Die Aufzeichnungen beginnen mit der Familie Lorenz Fleischers (1516-1584), Bürgermeister der Stadt Freiberg in Sachsen, und wurden von dessen Enkel Lorentz Beyer niedergeschrieben. Es folgen Martin Beyer mit Frau Johanna (geb. Fleischer), Hein­rics (Heinrich) von Gersdorf (Stift Doberlug), "Clement Falcken von Näuenhoff" sowie Lorentz Beyer (kurfürstlicher Verwalter zu Graditz und Döhlen (gest. 1633) mit seiner Frau Margarethe (geb. Gersdorf). Die dazugehörigen gouachierten Familienwappenzeichnungen vom Schreiber wie folgt bezeichnet: "Balzer Beyers von Dreßden, geweßen Haußkeller Kellermeister alda, Martin Beyers Vater, alß meines Großvaters", "Lawrenz Fleischers von Freibergks gewesenen Bürgermeisters alda, meiner Mutter Fr. Helenen, Martin Beyers Weibes Vatern, als meines großVattern", "Balzer Fridelens von Dipoltswalda im Gebirge, geweßenen Försters alda Tochter Magdalenen, als Balzer Beyern Weibes, meines Vatern Mutter, und meiner großen Muttern", Johan Andreas Alnpecks von Freybergks Tochter, Fr: Reginen ... Lawrenz Fleischerns Weibes, alß meiner Mutter Mutter, und meiner große Muter", "des alten Heinrich von Gerßdorff, im Stieft Doberluck: Heinrich von Gerßdorffs...aus Gruna Vater, als meines lieben Weibes F: Margarethen großVaters", "des alten Clement Falcken von Näuenhoff Tochter, Fr. Hethwigs Heinrich von Gerßdorff, ... Schultteis aus Gruna Weibes", "Günther von Biehnau (Bünau) uff Tezschen (Tetschen) Tochter Fr: Mechtilten, des alten Heinrich von Gerßdorffs Weibes, alß meines Weibes Vatern Mutter Mutter, und ihre große Muttern", "Hans von Barleben uf Selberlangk (Selbelang) Tochter, Fr: Annen, des Clemens Falckens von Näuenhoffs Weibes, als meinen lieben Weibes Mutter Mutter und als ihrer großen Mutter Wapen". Der hierauf folgende Teil in anderen Handschriften enthält das Ehebüchlein von Christian Beyer (Anno 1654), Sohn von Christian (-1690) und Maria Beyer (geb. Allius, gest. 1694 in Döbeln) und seiner Frau mit Aufzeichnungen zu (teils auf Schloss Brandis) geborenen und verlorenen Kindern, zu Anna Margaretha, verh. Johann Ernst Liebeler (Kurfürstlicher Amtmann zu Borna), geb. Beyer, den Geschwistern Johanna Margaretha, verh. Michael Schmiedt (Hochfürstl. Sächs. Naumburg geh. Kammermeister), und Johann Friedrich Beyer (Kurfürstlicher Amtsschreiber), Anne Dorothee, geb. Liebeler, verh. Beyer, Johann Heinrich Beyern von Döbeln (zu Brandis), Sophia Elenora Liebeler, verh. Johan Philipp Thiemen (Med. Licent. und Rect. in Dorna), Christian Gottlob Liebeler (Rechtskonsulent), Elias Liebeler (Amtmann) und zahlreiche weitere. - Für eine über 200 Jahre hinweg immer wieder konsultierte und erweiterte Handschrift in ungewöhnlich gutem Zustand. Wenige Blatt mit Verwischungen, zwei Seiten mit stärkeren Kritzeleien von Kinderhand in (radierbarem) Blei. Das Pergament wie üblich durch Feuchtigkeitseinwirkungen der Farbe stellenweise gewellt. Die letzten fünf beschriebenen Blatt des jüngeren Teils der Handschrift stärker feuchtigkeitswellig und -fleckig, jedoch die Handschrift auch an dieser Stelle sehr gut lesbar. - Die Vorsätze wohl im Zuge der Einbandrestaurierung unter Verwendung alten Papieres erneuert. Die Mauresken der Mittelstücke auf Vorder- und Hinterdeckel sind sich sehr ähnlich, jedoch nicht identisch. Jenes auf dem Vorderdeckel kann auf einer Ausgabe von Augustinus De civitate dei (1596) in der Einbandsammlung der Bayerischen Staatsbibliothek nachgewiesen werden (EBDB w004762; ESlg/P.lat.
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Paravey, Charles Hippolyte de (1787-1871): Eigenhändiger Brief mit Unterschrift an Aimé Martin, datiert Paris, 3. Dezember 1829. 1 Seite in Oktav auf gefaltetem Bogen, rückseitig Adresse und Verschlusssiegel. Paravey war Astronom, Orientalist und Ingenieur. Der Adressat, Aimé Martin war Professor für Literatur und Geschichte an der "École polytechnique" zu Paris. Der Brief handelt von einem astrologisch-ethnologischen Aufsatz Paraveys. Paravey war Astronom, Orientalist und Ingenieur. Der Adressat, Aimé Martin war Professor für Literatur und Geschichte an der "École polytechnique" zu Paris. Der Brief handelt von einem astrologisch-ethnologischen Aufsatz Paraveys. 
Paravey war Astronom, Orientalist und Ingenieur. Der Adressat, Aimé Martin war Professor für Literatur und Geschichte an der "École polytechnique" zu Paris. Der Brief handelt von einem astrologisch-ethnologischen Aufsatz Paraveys.
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