Burgert Handpresse - Bauer, Konrad:
Kleine Fantasia. Tagebuchnotizen aus Ägypten 1849 - 50 von Gustav Flaubert. Berlin:, Burgert-Handpresse;, 1977. 29 cm. 37 S. mit 7 (farb.) Hochdruckgrafiken und 8 Vignetten im Text. Als Blockbuch mit chinesischer Fadenheftung gebunden. Guter und ordentlicher Zustand. Eins von 200 nummerierten Exemplaren, von Hans-Joachim Burgert signiert.
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Burgert Handpresse. - Kalligraphie -
Der Passionsbericht des Markus in der Übersetzung Martin Luthers. Berlin:, Burgert-Handpresse;, 1981. 27 cm. 33 S., (1), zahlr. Ill. Als Blockbuch mit chinesischer Fadenheftung gebunden (der Umschlag aus "Green-Reinhardern-Karton"). Sehr guter Zustand. Eins von 200 Exemplaren, vom Künstler signiert. - Durchgehend schöner kalligraphischer Text des Berliner Künstlers Hans-Joachim Burgert auf Zerkall-Bütten.
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Burgert Handpresse -
Genesis. Der zweite Bericht in der Übersetzung Martin Luthers. Berlin:, Burgert Handpresse Berlin;, 1978. 17,5 x 24,5 cm. 42 S., Ill. Chinesische Fadenheftung (kartoniert). Sehr guter bis tadelloser Zustand. Kleine Reste von Druckerschwärze auf Seite 19 unten. Eins von 300 Exemplaren, vom Künstler signiert. - Für diesen Band nutzte Hans-Joachim Burgert die Schrifttype "Bgt-Tela", gedruckt auf Fabriano Hadernbütten im "Handlichtsatz". Dazu Burgert in seinem Werkverzeichnis (S. 49): "(...) Seit 1973 zeichnete ich also Lichtsatz-Schriften, die ich auf einem uralten Starsettograph Buchstabe um Buchstabe langwierig belichtete. In einer Waschküche, die eigentlich immer feucht und kalt war, benötigten die Buchstaben oft bis zu einer Minute, um das Lichtsatzlicht der Welt zu erblicken. Ich zeichnete die Alphabete etwa zehn Zentimeter groß. In langen Fahnen montiert, wurden sie in drei Teilen aufgenommen (Reprophotograph) und auf den passenden Streifen des Starsettograph verkleinert. Der Satz geschieht nur in Zeilen, um Papier zu sparen. Die Satzzeilen werden auseinandergeschnitten und proportional als Seite montiert. Diese Vorlage wird wieder verkleinert, um die Größe der Buchseite zu erreichen und auf die Offsetplatte zu passen. Die Auflagen werden gedruckt und ich kann dann mit dem Boston-Tiegel meine originalen Linolschnitte in die Texte eindrucken, auch mehrfarbig übereinander. Irrt man sich mal, oder ist man an so machem Tag verworren - ist die ganze Auflage dahin. Diese Methode nenne ich "Handlichtsatz", im Gegensatz zum Maschninen-Lichtsatz der donnernden Millionenlettern. Er dauert länger als Bleisatz, ist furchtbar umständlich und technisch höchst unelegant. Er ist jedoch die einzige Möglichkeit, mit kleinstem finanziellem Einsatz die eigene Vorstellung von Satzschrift realisieren. (...) Irgendwann wollte sogar ein großer amerikanischer Schriftenverleger zwei meiner Entwürfe auf den Weltmarkt werden, aber die harte Front seiner Kunden, die Schriftproduzenten, raufte die Haare und erteilte Abnahmeboykott." - Die Bibliographie spricht irrtümlich von 12 (statt 11) vierfarbigen Hochdruckgraphiken und einer Auflage von 250 (statt 300 im Impressum).
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Burgert Handpresse - Burgert, Hans Joachim:
Ludus Scribendi. Zweiter Band. (55) Kalligraphien zu Texten nach Jesaja. Berlin:, Burgert Handpresse;, 1976. 25,5 cm. 93 S., überw. Ill. Chinesische Fadenheftung. Seltene Einbandvariante in 3mm dickem Wildleder mit dem eingeprägten "Ludus Scribendi" Signet. Die glatte äußere Seite nur sehr fein kratzsspurig. Insgesamt sehr gutes Exemplar. Eins von 200 Exemplaren, vom Künstler signiert. - Zur Kalligraphie mein Burgert: "(...) Solange Menschen lebten und dachten, so lange gibt es Kalligraphie. Definiert man den Begriff weit genug, so waren schon die frühesten Höhlenzeichnungen Kalligraphie. Sie waren Gedanken, komprimiert in ein Zeichen, in eine graphische Form. (...) Der Gestaltungsraum der Kalligraphie geschieht mithin in der Variation graphischer Formen, bedingt durch ein gedankliches und forderndes Prinzip. Das Zeichenprinzip is gedanklicher Art. Zum Beispiel ist das Prinzip "e" nut diese Definition: ein Dreiviertelkreis und eine Horizontale. Hierbei ist die Realisierung dieses Prinzips absolut undefiniert. Die Kalligraphie also hat diese Forderung durch ihr Formenverständnis definiert. Daraus folgt, das Form-Variationen nicht beliebig zu sein haben, denn der enge Gestaltungsraum ist nur erfüllbar durch gleichermaßen enge Form-Thematik. Der Kalligraph ist mithin gehindert, vielfache Formenelemente (rund, gerade, gebogen, eckig, dynamisch etc.) einzusetzen, er hat vielmehr sich auf zwei, höchstens drei Formelemente einzulassen. In der Enge der Variation der Formen (gehorchend dem Zeichenprinzip) liegt der verfügbare Gestaltungsraum für unsere neue Kalligraphie." (siehe Werkverzeichnis, S. 19).
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(Conti, Louise-Marguerite de Guise de):
Histoire des amours de Henry IV. Avec diverses lettres escrites à ses maitresses. Et autres pièces curieuses. Leiden:, Sambix (d.i. Brüssel, Poppens);, 1664. 8 x 14 cm. 180 S. Späteres dunkelblaues Maroquin mit goldenem Fleurs de Lys Muster. Marmorierter Pappschuber (dieser berieben und an den Kanten bestossen). Papier etw. gebräunt. Einband tadellos. Vgl. Hayn-G. III, 121. - Spiegel ebenfalls mit Leder bezogen, darauf im Filetenrahmen mit Lilien-Eckstücken die Initialen "P.B.". - Der äußerst ansprechende Einband signiert (Dehertogh).
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Buchkunst - Deuchler, Florens:
Der Ingeborgpsalter. Berlin:, de Gruyter;, 1967. 26 cm. 218 S., LXIV (Bildtafeln). Oln. Exlibris im Einband. Sonst sehr gut. Beiliegend: Der Ingeborg-Psalter. Dokumentationsband mit 10 Faksimile-Seiten, Werbefaltblatt und 8 Seiten Text ("Zur Entstehung des Ingeborg-Psalter"). Graz: Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 1985. 29,5 cm.
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Eulenberg, Herbert:
Nachsommer. Berlin:, Gurlitt Kunstverlag;, oJ. (um 1942). Unpag. OPappband mit Kordelbindung. Etwas gebräunt und bestossen. Rückengelenk minimal lädiert. Exlbris des Buchkünstlers M.K. Neudold im Einband. Papierbedingt tls. gebräunt. Enthält 12 faksimilierte Gedichte von Eulenberg und 12 handkolorierte Blumenbilder von Albert Schäfer-Ast. Eins von hundert Exemplaren mit Singaturen vom Autor und Künstler.
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Faksimile. - Antichrist -
Das Puch von dem Entkrist. Faksimile. Leipzig:, Insel;, 1925. 29,5 cm. 19 kolorierte Doppelblätter als Blockbuch gebunden. Mit 4-seitigem Begleitheft. OHalbpergament. Ecken etw. bestossen. Begleitheft mit schwachen Stockflecken. Dennoch guter Gesamtzustand. Aus der Bibliothek des Buchkünstlers MK Neudold mit Exlibris im Einband. Eins von 100 kolorierten Exemplaren; hier die Nummer 215 (Gesamtauflage 500). - Faksimile nach dem in der Bayerischen Staatsbibliothek zu München befindlichen Original. Auf handgeschöpftem Zanders-Papier gedruckt.
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Faksimile -
Biblia pauperum, Apocalypsis. Die Weimarer Handschrift. Leipzig, Ed. Leipzig, 2007. ca. 49,5 x 34,5 cm. 70 S. , überw. Ill. Original Cabra-Leder mit Golddruck. - Schuber. ISBN: 978-3-361-00625-6 Gut bis sehr gut. Eins von 999 hs. num. Exemplaren. - Das Original stammt aus dem Benediktinerkloster St. Peter und Paul in Erfurt und wurde 1809 von der Herzoglichen Bibliothek in Weimar erworben. Die Weimarer Handschrift enthält, eine Ausnahme unter den bekannten Exemplaren der Biblio pauperum, Darstellungen der Apokalypse. - Mit umfangreichen Kommentaren von Rainer Behrends, Konrad Kratzsch und Heinz Mettke zur Geschichte, Datierung und Sprache.
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Faksimile -
Das Gebetbuch Karls V. Vollst. Faks.-Ausg. im Orig.-Format d. Codex Vindobonensis 1859 d. Österr. Nationalbibliothek. Graz:, Akademische Druck- u. Verl.-Anst.;, 1976. 21 cm. 256 Bl. + 91, (20) S. (Kommentarband). Grüner Samteinband. - Kassette. ISBN: 978-3-201-00962-1 Sehr guter Zustand. = Codices selecti, Vol. 57. Die kodikologische und kunsthistorische Einführung besorgte Prinz Heinrich Karl von Liechtenstein. Nach überwiegender Meinung schenkte Karls Tante Margarethe von Österreich ihm das Gebetbuch zwischen 1516 und 1519, als Karl schon König von Spanien, aber noch nicht Kaiser war. Als solcher ist er auf fol.213v dargestellt. Er benutzte es häufig, daher gilt es auch als wichtiges Dokument zur biographischen Aufarbeitung seiner Persönlichkeit.
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Faksimile -
Die Savoy Hours. The Savoy Hours. Les Heures de Savoie. Das schönste Fragment der Kunstgeschichte. Luzern:, Quaternio;, 2017. 27 cm (Kassette), 21 cm (Faksimile). (26) Blatt; 255 S. OLdr. mit reicher Goldprägung und Dreikantgoldschnitt in geschlossenem Original-Leinenschuber mit integrierter Lederchemise. ISBN: 3905924560 Schuber an oberer Kante etw. bestossen. Dennoch sehr guter Zustand. Faksimile Edition des Manuskriptes Ms. 390 aus der Beinecke Rare Book & Manuscripts Library, Yale University in New Haven. Das original in Latein und Französisch verfasste Manuskript wurde etwa Mitte des 14. Jahrhunderts angefertigt. Bei dem Faksimile handelt es sich nur um ein Fragment des gesamten Manuskriptes. Der Text wurde für Blanche von Burgund, Enkelin König Ludwigs IX. des Heiligen, verfasst. - Beiliegend: Kommentar von Raymond Clemens und Roger S. Wieck.
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Faksimile -
Ein Lehrbuch für Maximilian I. Der Codex Ser. n. 2617 der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien. 2 Bände. Salzburg:, Andreas und Andreas;, 1981. 31 cm. (20) Bl., 60 S. (Kommentar). Wildlederband mit 10 Metallbeschlägen (Faksimile). - Leinenband in Leinenschuber (Kommentar). Beschläge minimal angerandet. Insgesamt schöner Zustand. Kommentar zur Faksimileausgabe von Otto Mazal. - Römisch num. Exemplar.
Bestellnummer: 115812AB - Aus Liste: Bibliophilie Anbieter:
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Imprimatur XVI - Gesellschaft der Bibliophilen e.V. (Hrsg.):
Imprimatur. Ein Jahrbuch für Bücherfreunde. Neue Folge XVI. 2001. München:, GdB; Druck bei peradruck, Gräfelfing;, 2001. 24,5 x 18,5 cm. 213 S., Abb. Zweispaltendruck. Oppd. Neu. Eins v. 600 Exemplaren. - Aus dem Inhalt: Peter Styra: "Habent suum bibliothecarium libelli". Aus dem Berufsleben des fürstlichen Bibliothekars Albrecht Christoph Kayser. - Michael Knoche: Die Weimarer Bibliothek und ihre Leser. Ein Streifzug durch die Geschichte der Herzogin Anna Amalia Bibliothek. - Sabine Knopf: Siegfried Leberecht Crusius -Verleger Schillers und der Philanthropisten. - Annelise Raub: "Alles über die Maßen schön und sinnreich". Ein Geschenk aus Hülshoff und Bökendorf für Wilhelm Grimm. - Gertrud Maria Rösch: "Kein Denkmal wird ihm gesetzt". Der Streit um Heinrich Heine zwischen 1900 und 1905. - Anja Grebe: Die inszenierte Seite: "Parallèlement" und die Erfindung des Malerbuchs. - Cornelia Töpelmann: Die bibliophile Sammlung Carl Georg von Maassens. - Carmen Sippel: Die Bibliothek des Übersetzers Alexander Eliasberg: Eine Spurensuche. - Irene Below: Verborgene Schätze -Bücher, Bucheinbände und Exlibris in der Bibliothek von Irma Stern. - Wilhelm Amann: Die Graphik der expressionistischen Zeitschrift "Die Sichel". - Birgit Löffler: Ein Illustrator auf "Abwegen": Fritz Fischers und Paul Klee-Paraphrasen. - Lothar Lang: Horst Hussel -Poet, Grafiker und Verleger. - Henning Wendland: Bilder und Buchstaben -Über meine Sammlung alter Typographie und Buchkunst. - Autorenadressen.
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