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Titelbeschreibung
Borderie, André (1923-1998):
6 villard, 1962. Gouache. 1962. Bildgrösse: 27x36,5 cm. Unten rechts signiert, Rückseite betitelt und datiert "mars 1962". In passendem Goldrahmen 44x52 cm. Obwohl er seine Karriere als Beamter begann, widmete sich André Borderie mit Anfang zwanzig auf Anraten des Plakatkünstlers Paul Colin der Malerei. Nach einer zufälligen Begegnung mit den Künstlern Pierre und Vera Székely im Nachkriegs-Wien gab er zwei Jahre später seine Beamtenstelle auf und ließ sich mit ihnen in Frankreich nieder. Gemeinsam fertigten sie Keramiken u.a. Borderie entwickelte einen Stil, der sich durch einfachste geometrische Formen und reinste Farben auszeichnete. Diese Formen setzte er in kleinen, verspielten Objekten wie Aschenbechern, Schachteln und Tischskulpturen ein. Borderie übertrug diese geometrischen Übungen auf seine großen Wandgemälde, in denen er Fläche gegen Fläche und Rechteck gegen Quadrat ausbalancierte, in Rhythmen ruhiger Erdtöne oder leuchtender Orange- und Goldtöne. Diverse Arbeiten weisen surrealistische Abstraktionen auf. Schlichte Schalen und Krüge sind in Erdtönen glasiert, seine Lampen erinnern vage an Augen. Auch seine zoomorphen Gefäße scheinen eine eigene, uralte Magie zu besitzen. Diverse Ausstellung in Frankreich, Schweiz, USA, Belgien.
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