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Titelbeschreibung
Kobell, Ferdinand - 1740 Mannheim - München 1799:
Cul-de-lampe. Vignette mit Eule auf einer Stange, Kette und Grashalmen. 1781. Radierung, 1781, auf Bütten. 4,7:8,2 cm. Stengel 78. Auf Wunsch seines Vaters schlug Ferdinand Kobell eine Beamtenlaufbahn ein. Nach seinem Jurastudium wurde er 1760 Hofkammersekretär in Mannheim. 1762 ermöglichte ihm Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz durch ein Stipendium das Kunststudium an der Mannheimer Akademie unter P. Verschaffelt (1710 - 1793). Daneben betrieb er selbständig Studien nach der Natur. 1764 erhielt er eine Anstellung als Theatermaler an der Hofoper, 1766 folgte die Ernennung zum Kabinettsmaler. Auf Kosten des Kurfürsten hielt er sich 1768 - 1770 in Paris bei J. G. Wille (1715 - 1808) auf und studierte die holländische Landschaftsmalerei. 1771 erfolgte die Ernennung zum Kabinetts-Landschaftsmaler. In den folgenden Jahren entstanden Landschaften im Stil der holländischen Vorbilder, aber auch heroische Landschaften in Anlehnung an Claude Lorrain. Erst nach 1780 wandte er sich einer realistischen Auffassung zu. 1793 folgte er dem bereits 1778 verlegten Hof nach München, wo er 1798 zum Leiter der ehemaligen Mannheimer Galerie avancierte.
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