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Titelbeschreibung
Magnus, Eduard, Maler (1799-1872):
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 9. Januar 1847. 2? SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An seinen Freund, den Musikkritiker und Schriftsteller Ludwig Rellstab (1799-1860), der ihm geschrieben hatte: ?[?] Es hat mir ganz besonders wohl gethan mich recht erwärmt! Ja! die Jugend ? und die Bande der Jugend! sie dauern fort bis zum Grab! sind fest wie Bluts-Verwandschaft! Ich lebe hier in Berlin fast täglich mit Dir, denn die Vossische ist meine Frühstücks Gesellschafterin; aber Du! Du hörst u. siehst nicht von mir! Wären meine Portraits nicht so unbehülfliche Maschinen, so schickte ich sie Dir zur Hand [?]?. ? Es folgt eine Einladung. ? Rellstab zählte als erster ständiger Musik- und Opernreferent der ?Vossischen Zeitung? 1826-48 zu den einflußreichsten Kritikern Berlins. ? Magnus unternahm von 1826-35 Studienreisen nach Frankreich, Italien und England und lebte 1850-53 in Spanien. Seit 1837 Mitglied der Berliner Kunstakademie, wurde er 1844 dort Professor. Er betätigte sich zunächst als Genremaler (u.a. ?Ein Fischerknabe in Nizza?, 1842), später überwiegend als Bildnismaler. Von 1835-60 galt er als bedeutendster Portraitist Berlins (u.a. ?Jenny Lind?, 1846).
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