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Titelbeschreibung
Oppenheimer, Max - gen. ?Mopp? - 1885 Wien - New York 1954:
Franz Blei (1871-1942) Schriftsteller; Gesicht im Profil nach rechts. _. Kaltnadelradierung, 1912, auf hellbraunem Japan mit Wasserzeichen: Stratmore Japan, nummeriert, bezeichnet und signiert. 16,8:12,6 cm. ? Mit Tesafilmspuren in den oberen Ecken, etwas knitterig. Literatur: Pabst R 7; Stiftung Langematt 29; zu Max Oppenheimer bei den Zürcher Dadaisten vgl.: F. Glauser, So war das damals, in: Das war Dada. München, 1963, S. 125 ?Mopp? war beteiligt an der Dada-Ausstellung Zürich 1916. ? Nr. 36 von 50 Exx. Vorzüglicher, vollrandiger Abdruck mit leichtem Plattenton. Oppenheimer war von 1900-1903 Schüler der Akademie der bildenden Künste in Wien und von 1903-1906 der Prager Kunstakademie. Hier schloss er sich 1906 der Gruppe ?OSMA? an, eine der ersten Vereinigungen tschechischer Avantgardisten. 1907 kehrte er nach Wien zurück, wo er zum Kreis des ?Wiener Expressionismus? gehörte. Stilistisch haben ihn Oskar Kokoschka (1886-1980), Egon Schiele (1890-1918) und Albert Paris Gütersloh (1887-1973) beeinflusst. 1911-1915 war er in Berlin tätig und Mitarbeiter der Zeitschrift ?Die Aktion? und nahm kubistische Elemente in seine Arbeiten auf. Es folgte ein Aufenthalt in der Schweiz von 1915-1925, wo seine Auseinandersetzung mit der Musik begann (Bildnisse von Musikern, ?Musik und Malerei?, 1919). 1931 kehrte er nach Wien zurück, 1938 emigrierte er in die USA, wo er in New York bis zu seinem Tode zurückgezogen lebte. Nur 1940 hatte die Galerie Nierendorf, New York, ihm eine Ausstellung gewidmet.
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