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Titelbeschreibung
Belidor, Bernard Forest de:
Architecture Hydraulique. Seconde Partie. Qui Comprend L'Art De Diriger Les Eaux De la Mer & des Rivieres à l'avantage de la défense des Places, du Commerce, & de l'Agriculture. Par M. Belidor [...]. Tome Premier [Band 2.1 von insgesamt 4 Bänden!]. [Gestochene Druckermarke] A Paris, Rue Dauphine, Chez Charles-Antoine Jombert, Libraire du Roy pour L'Artillerie & le Génie, à l'Image Notre-Dame. M.DCC.L. (1750). Avec Aprobation & Privilége du Roy. Paris, Jombert, 1750. 1 (weißes) Blatt; 1 Blatt (Vortitel: "Architecture Hydraulique, où l'on enseigne la construction des ecluses et celle de tous les travaux qui se font dans l'eau. Ouvrage servant de suite à la science des ingénieurs."); 1 Blatt (gestochenes Portrait des Autors von J. G. Will nach L. Vigée); 1 Blatt (Titel mit gestochener Druckermarke "A l'Image Notre-Dame" nach C. N. Cochin filius von Flippart); 2 Blätter (Widmung); XIV (Vorwort); 1 Blatt (Verlagsmitteilung); 16 Blätter (Inhalt); 400 Seiten, dazwischengebunden 60 mehrfach gefaltete, gestochene Tafeln; 1 (weißes) Blatt. Auf dem Rücken goldgeprägter, marmorierter Kalbslederband über fünf Bünden, mit zwei roten goldgeprägten Leder-Rückentitelschildern, sowie ebenfalls goldgeprägten Adels-Wappensupralibros der Herzöge von Arenberg auf beiden Deckeln. Allseitiger roter Sprenkelschnitt. Marmorierte Innendeckel, sowie fliegende Vor- bzw. Nachsätze aus dem gleichen Material. (29 x 23 cm) 4°. - Eines der frühesten Handbücher für Ingenieure. Es zählt nicht nur wegen seiner anschaulichen Tafeln zu den erfolgreichsten technischen Publikationen des 18. Jahrhunderts. - Hier nur der dritte von vier Bänden (Band 2.1), der "Architecture hydraulique" die von 1737 bis 1753 erschienen, der sich reich illustriert und schwerpunktmäßig mit Schleusenanlagen und ihrer Bedeutung für die Verteidigung, hauptsächlich an der Kanalküste, beschäftigt. In den ersten beiden Bänden ging es u.a. um Wind- und Wassermühlen. "... Les fortifications de Dunkerque y sont étudiées et plus particulièrement les écluses et la manière de les perfectionner. Le second ouvrage aborde la construction de ports de mer, où il préconise notamment l'usage de béton pour les fondations immergées. La navigation fluviale n'est pas oubliée avec la construction de canaux et d'écluses, des ponts et de leurs fondations. ..." ex: DicoMarine (en ligne) Der schöne, zeitgenössische Lederband mit den Wappensupralibros für Leopold-Philipp von Arenberg (1690 - 1754) oder seinen unmittelbaren Nachfolger Karl-Maria-Raimund (1721-1778). Auf dem Innendeckel das gestochene Wappenexlibris des Hauses Arenberg von Edouard Vermorcken (1820 - 1906) nach Auguste Félix Schoy (1820 - 1906) mit handschriftlichen Einträgen ("15. III. 1912"). Es wurde vermutlich von Prosper-Ludwig von Arenberg (1785-1861) in Auftrag gegeben. Zwischen 1914 und 1951 wurde die legendäre Bibliothek, die mehr als 20.000 Bände umfaßte, in mehreren Auktionen aufgelöst. Es werden gestochene Exlibris dieser Provenienz in verschiedenen Größen beschrieben, die natürlich je nach Format der Bücher verwendet wurden: 97 x 73 mm; 106 x 79 mm = 113 x 81 mm [???]; 136 x 93 mm; 153 x 110 mm [unser Exlibris!]; 160 x 107 mm. Ob sie immer exakt, wie das uns vorliegende vermessen oder ob sie auch beschnitten wurden, entzieht sich unserer Kenntnis. Die handschriftlich vermerkten Ziffern scheinen sich nicht auf ein Datum zu beziehen, wie unser Beispiel vielleicht suggeriert, sondern auf die Kategorie oder Bandnummer bzw. den Standort des Werkes. Die römische Ziffer steht jedoch in unserem Fall sicherlich für den soundsovielten Band eines mehrbändigen Werkes, hier den dritten von vier der "Architecture Hydraulique". Der massive Band mit Alters- und Gebrauchsspuren. Am unteren, vorderen Gelenk mit Einriss, beide Kapitale mit Fehlstellen, wie auch an den Ecken. Innen meist gut erhalten, die Tafeln wie auch der Text sind vollständig. Lagenweise leicht unterschiedliche Papierqualitäten, anfangs im Bundsteg etwas wasserfleckig. Einige Seiten mit kleineren Einrissen, bzw. Löchlein, teils alt geflickt. Die gefalteten Tafeln in den überstehenden Außenrändern teils etwas verknittert. Neben den in der Kollation erwähnten Stichen gibt es noch eine große Vignette auf dem Widmungsblatt und eine von Dünkirchen auf Seite 1, eine kleine auf Seite 313 mit einer weiteren Stadtansicht, sowie Tabellen und Holzstich-Vignetten im Text. * Légendaire provenance dans l'histoire de la bibliophilie en Belgique - Zur Provenienz: Die goldgeprägten Supralibros auf beiden Deckeln mit dem Wappen des Hauses Arenberg. Auf dem vorderen Innendeckeln zusätzlich das gestochene Wappenexlibris der herzoglichen Bibliothek. * [Herzöge / Ducs d'Arenberg; Wappeneinband; Supralibro; Exlibris; Einzelband; à part; Architektur; Bauwesen; Dunkerque; Cherbourg; Calais].
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